Der Deutschlandfunk berichtet über das Gipfeltreffen der Östlichen Partnerschaft in Riga, auf welchem unterschiedliche Standpunkte über die EU-Beitrittsperspektive der „Partnerschaftsländer“ zum Vorschein traten: „Rainer Lindner vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft befürchtet, dass die EU mit ihrer derzeitigen Unentschiedenheit Georgien, Moldau und die Ukraine ganz verprellen könnte. "Ich glaube sie verliert sie dann, wenn sie ihnen nicht eine klare Perspektive bieten kann. Das heißt, diese Politik wird nur dann erfolgreich sein, wenn sie Klarheit schafft."
Das WirtschaftsBlatt schreibt ebenfalls über die Treffen in Riga und über die unterschiedlichen Vorschläge einer erfolgreichen EU-Oststrategie. Rainer Lindner (Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft) sehe dabei in einer „klaren EU-Perspektive“ der Partnerländer den Grundstein für eine erfolgreiche Östliche Partnerschaft. Ebenso wichtig seien Visafreiheit und die Einbindung der jungen Generation in den Partnerstaaten.
Die Wiener Zeitung schreibt zum Gipfel in Riga: „So liegt für den Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Rainer Lindner, die Schwäche der Nachbarschaftspolitik gerade darin, dass diese keine Beitrittsperspektive bietet. Das Programm sollte aber auf verstärkte Integration ausgerichtet sein - und nicht darauf, die Länder auf Distanz zu halten, erklärte Lindner beim Business-Forum der östlichen Partnerschaft, das in Riga Vertreter von Unternehmen und Politik zusammenbrachte.
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