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Dieser Debattenbeitrag von Eckhard Cordes erschien im Tagesspiegel im Rahmen der Russlanddebatte anlässlich des Petersburger Dialogs. Der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft beklagt die Rückkehr der Geister des Kalten Krieges. 25 Jahre nach dem Ende der Ost-West Konfrontation sei es nicht gelungen ein gemeinsames europäisches Haus zu errichten. Die Ursachen dazu seien auch in einer verfehlten Politik des Westens zu suchen.

Ziel der gemeinsamen Initiative solle neben einem verstärkten Austausch beider Seiten über die Rahmenbedingungen für Investoren im jeweiligen Land „ein gemeinsamer Auftritt gegenüber der Politik zum Nutzen der Wirtschaft“ sein. An der in Moskau gegründeten Unternehmerplattform beteiligen sich der Verband der russischen Industriellen (RSPP), die Mittelstandsvereinigung Delowaja Rossija, der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (OA) und die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK).

Der Artikel auf Finanzen.net thematisiert die für 23. Oktober geplante deutsch-ukrainische Wirtschaftskonferenz. Die Konferenz soll ein Signal senden und die wirtschaftlichen Potenziale der Ukraine verdeutlichen. Dabei stellt der Autor fest, dass sich der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in einer kniffligen Lage befindet. Zwar wirbt der OA für mehr Engagement in der Ukraine – andererseits liege dem Verband eine Aufhebung der Sanktionen gegen Russland sehr am Herzen.

Der Fachdienst „Russland Aktuell“ thematisiert das milliardenschwere Tauschgeschäft zwischen dem Chemiekonzern BASF und dem russischen Energieriesen Gazprom. Dieses war zunächst 2013 forciert, im Dezember desselben Jahres jedoch auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Das Geschäft sollte der BASF-Tochter Wintershall mehr Anteile an großen Erdgasfeldern in Sibirien sichern und sah im Gegenzug die komplette Abgabe des Gashandels- und Gasspeichergeschäfts an Gazprom vor.

In dem Bericht des russischen Wirtschaftsblattes „Vzgljad“ geht es um die Aussichten auf eine Wiederherstellung partnerschaftlicher Beziehungen zwischen der deutschen und russischen Seite bei der Verwirklichung gemeinsamer Wirtschaftsprojekte und Geschäfte. Konkret wird das wiederaufgenommene Tauschgeschäft zwischen Gazprom und BASF als Indikator für eine Verbesserung der Beziehungen genannt. Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes wird dabei in seiner Einschätzung bestätigt, dass „das Potenzial für russisch-deutsche Wirtschaftsprojekte riesig“ sei.

Auch der „Deutschlandfunk“ widmet sich ebenfalls dem Asset-Tausch zwischen BASF und Gazprom.

Die Deutsche Welle widmet sich auf ihrer russischsprachigen Seite in einem Videobeitrag dem am 1. September in Kraft getretenen Gesetz zu Personaldaten in Russland. Dieses sieht vor, dass in Russland operierende Unternehmen zur Speicherung solcher Daten auf Servern in Russland verpflichtet werden. Neben Internet-Aktivisten, die sich kritisch zu den möglichen Auswirkungen des Gesetzes auf die Freiheit im Netz äußern, kommt auch der Vorsitzende des Ost-Ausschusses Eckhard Cordes zu Wort.

Das Handelsblatt widmet sich in seinem Beitrag der Flüchtlingsproblematik und betont insbesondere die Schwierigkeiten der Länder des Westbalkan mit diesem Phänomen. Auf der Westbalkankonferenz in Wien, wo dieses Thema besprochen wurde, standen indes noch andere Inhalte auf der Tagesordnung. Das Handelsblatt bezieht sich dabei vor allem auf geplante Investitionen der EU in der Region, welche auch vom Ost-Ausschuss begrüßt werden.

In diesem Beitrag des Handelsblatts geht es um die Unterstützung der deutschen Wirtschaft für die Ukraine, beispielsweise in Form von Stipendien, Fabriken oder Investorenkonferenzen. Im Vordergrund stehen die Stipendienprogramme des Ost-Ausschusses für Stipendiaten vom Westbalkan und aus der Ukraine.

In dem Bericht auf der Seite der Deutschen Welle werden ebenfalls die Einbußen beim deutschen Handel mit östlichen Partnern thematisiert. Hier wird die Äußerung Eckhard Cordes‘ aufgegriffen, dass die „direkten und indirekten Folgen der Wirtschaftssanktionen, der schwache Rubel und die sinkende Binnennachfrage […] die Importmöglichkeiten russischer Verbraucher und Unternehmen“ einschnürten. Darüber hinaus nennt die Deutsche Welle mit Kasachstan, Belarus und der Ukraine weitere Länder, die mit Bezug auf den deutschen Handel für „Sand im Getriebe“ sorgten.

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