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Die Zeitung RIA Svezhij Veter widmet sich in ihrem Beitrag der wirtschaftlichen Entwicklung in der Ukraine, insbesondere mit Blick auf die Perspektiven wirtschaftlicher Zusammenarbeit zwischen Kiew und Brüssel. Dabei wird auf die im Laufe der Festigung dieser Beziehung gesunkene wirtschaftliche Interaktion mit Russland hingewiesen. Der Autor betont, dass dies für Russland nicht mit großen Auswirkungen einhergehe, da die Wirtschaftskraft der Ukraine ohnehin zuletzt abgenommen habe.

In dem Artikel der russischen Svobodnaja Pressa geht es um den unerwarteten neuen Impuls für die deutsch-russische Zusammenarbeit in Energiefragen, ausgehend von der geplanten Nord Stream-Erweiterung, sowie die amerikanischen Schlussfolgerungen daraus. Es wird erwähnt, dass amerikanischen Analysten zufolge die Gefahr besteht, Deutschland kehre im Geheimen zu seinen ursprünglichen Beziehungen zu Russland vor der Krise zurück.

Die Nezavisimaja gazeta berichtet über die Forderung des Ost-Ausschusses nach einer Änderung der EU-Politik gegenüber Russland im Zuge der Ukraine-Krise. Es wird hervorgehoben, dass Ost-Ausschuss-Vorsitzender Eckhard Cordes eine Abmilderung der Sanktionen als Begleitmaßnahme zur effektiveren Umsetzung des Minsker Abkommens fordert, statt eine solche Abmilderung an die vollständige Umsetzung des Abkommens zu knüpfen.

Die WELT schreibt auf ihrem Investigativ-Blog über die Berechnungen des Ost-Ausschusses, nach denen 150.000 Arbeitsplätze durch den Einbruch der Exporte nach Russland gefährdet sind. Die Berechnungen deckten sich im Kern mit der in der „Welt“ veröffentlichten Studie des Wiener Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO). Das Institut befürchtet durch den Rückgang der Exporte Job-Verluste in Höhe von 175.000, berechnet aber zudem noch erhebliche Zweitrundeneffekte, die zu einem Gesamtverlust von insgesamt über 450.000 Arbeitsplätzen in Deutschland führen könnten.

Ost-West-Contact setzt sich ebenfalls mit der Bewertung der Studie des WIFO-Instituts durch den Ost-Ausschuss auseinander. In dem Bericht steht dabei der Vorsitzende Eckhard Cordes im Vordergrund, dem zufolge nicht nur die wirtschaftlichen Folgen der Krise schwer wögen, sondern auch der gegenseitige Vertrauensverlust – schließlich sei Deutschland in Russland lange Zeit als befreundetes Land wahrgenommen worden, was sich nun ändere.

Die FAZ berichtet über die Pressekonferenz des Ost-Ausschusses am 26.06.2015. Unter anderem wird die aus Cordes‘ Sicht fehlgeleitete Sanktionspolitik der EU thematisiert, welche dazu geführt habe, dass in Deutschland bis zu 150.000 Arbeitsplätze gefährdet seien. Außerdem seien die Sanktionen problematisch, weil laut Cordes mit jedem abgebrochenen Geschäftskontakt politische Einflussmöglichkeiten in Russland verloren gingen.

RIA Novosti befasst sich in ihrem Beitrag mit den Auswirkungen des gesunkenen Handelsverkehrs zwischen Deutschland und Russland auf deutsche Arbeitsplätze. Es wird dabei auf die Einschätzung des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes eingegangen, dass zwischen 150.000 und 160.000 deutsche Arbeitsplätze betroffen seien, nachdem der deutsche Export nach Russland in den ersten vier Monaten des Jahres 2015 um 34 % eingebrochen sei. Genannt werden in dem Beitrag auch Zahlen russischer Statistiken, die sich jedoch nur geringfügig von den deutschen Daten unterscheiden.

Die Welt veröffentlicht eine Meldung der Presseagentur dpa. Inhalt sind die Aussagen Cordes‘ zur Sanktionspolitik der EU. Diese seien kein geeignetes Mittel, um die Probleme der bestehenden Krise zu lösen, und hätten darüber hinaus negative Folgen für die deutsche Wirtschaft.

Auch die Süddeutsche Zeitung widmet einen Beitrag den Aussagen Cordes‘ zur Sanktionspolitik gegenüber Russland auf der Pressekonferenz vergangenen Freitag. Erwähnt wird dabei die vom Ost-Ausschuss genannte Zahl von 6,5 Milliarden Euro, um die das Handelsvolumen mit Russland 2014 gesunken sei. In den ersten vier Monaten 2015, so die Zeitung unter Berufung auf Zahlen des Ost-Ausschusses, sei es gar um gut 30 Prozent zurückgegangen. Es wird auch die Aussage von Eckhard Cordes wiedergegeben, dass die Sanktionen kein einziges Problem lösten.

In dem Bericht der Zeit geht es um den Verlauf des Petersburger Wirtschaftsforums. Es wird hervorgehoben, dass die russische Seite sehr darauf bedacht sei, asiatische Partner, insbesondere aus China und Indien, zu umwerben, um diese nicht nur als wirtschaftliche, sondern auch politische Partner zu gewinnen. Hintergrund seien die Bestrebungen Moskaus, vom Westen als Partner unabhängiger zu werden und neue geopolitische Bündnisse als Antwort auf „westliche Kriegsbündnisse“ zu schließen.

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