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Medienecho

Die ukrainische Nachrichtenagentur „Ukrinform“ widmet sich dem 3. east forum Berlin, auf dem die Ukraine-Krise eine zentrale Rolle einnahm. Laut Gernot Erler (SPD) habe das Assoziierungsabkommen, welches von Russland als direkte Bedrohung wahrgenommen wurde, zu dem Ost-West Konflikt geführt. Zu diesem Kontext äußerte sich auch Johannes Hahn (EU-Kommissar für Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen ): „Die Menschen sollten nicht vor eine Entweder-oder-Entscheidung, ob sie der einen oder einer anderen Wirtschaftszone angehören wollen, gestellt werden“.
Ria Novosti beschäftigt sich mit der europäischen Sanktionspolitik gegen Russland. Dazu wird Prof. Dr. Lindner (Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft) zitiert.
Die Welt-Online beschreibt den erneuten Einbruch der deutschen Exporte nach Russland. Der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft, Eckhard Cordes, glaubt nicht daran, dass der Einbruch des Handels nur durch die Wirtschaftssanktionen begründet werden kann.
Das Handelsblatt berichtet über den Besuch des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko bei Kanzlerin Angela Merkel in Berlin und wirft dabei gleich zu Anfang einen Blick auf die ökonomische Situation in dem osteuropäischen Land: „Das Szenario von Eckhard Cordes über die wirtschaftliche Lage der Ukraine ist ernüchternd. „Der finanzielle Bedarf der Ukraine ist gewaltig. Das Land stabilisiert keiner allein, weder der Internationale Währungsfonds, die USA noch die Europäische Union.
Die Welt schreibt, dass sich die deutsche Wirtschaft trotz düsterer Aussichten zu ihrem Russland-Geschäft bekennt: „Alle in Russland aktiven deutschen Unternehmen sagen mir, wir verfolgen jetzt so eine Art Überwinterungsstrategie“, sagte der Vorsitzende des Ost-Ausschusses, Eckhard Cordes, der Deutschen Presse-Agentur. Cordes betonte, niemand wolle raus aus Russland, weil alle Firmen mittel- bis langfristig auf eine Stabilisierung hofften.

Die Sächsische Zeitung zieht Bilanz nach dem ersten Jahr Die EU-Sanktionen gegen Russland und schreibt das die Sanktionen zumindest ökonomisch wirken: „Der Verfall des Ölpreises war zuletzt der entscheidende Faktor, der die Konjunktur Russlands erlahmen ließ. Er führte auch dazu, dass der Rubel im Vergleich zum Euro heute nur noch halb so viel wert ist wie vor einem Jahr. Der DIHK und der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft rechnen damit, dass das Bruttoinlandsprodukt Russlands in diesem Jahr um drei bis fünf Prozent sinken wird.“

Das Handelsblatt berichtet in seiner Online-Ausgabe, dass russische und ukrainische Regierungsvertreter ich auf einer Konferenz im slowakischen Košice nach hartem Schlagabtausch auf eine „Abrüstung der Worte“ geeinigt haben: „Nur dank des Verhandlungsgeschicks des „Aussöhnungsspezialisten“ Platzek und der geschickten Moderation von Lindner, der auch Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft ist, gelang es quasi in letzter Minute doch noch ein gemeinsames Dokument durchzubringen. …„Von Košice geht ein sehr wichtiges Signal des Friedens aus.
Die VDI-Nachrichten fassen die Ergebnisse einer deutsch-russischen Wirtschaftskonferenz in Berlin zusammen und kommen zu dem Schluss, dass deutsche Unternehmen frustriert, aber zugleich auch hoffnungsvoll sind, obwohl die Statistiken nur Negativtrends ausweisen: „Die Zahlen des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft sind deutlich: Die Exporte nach Russland sanken 2014 um 18 % und in die Ukraine sogar um 33 %. Die Lieferungen nach Russland gingen von 35,8 Mrd. € auf 29,3 Mrd. € zurück, in die Ukraine wurden nur noch Waren im Wert von 3,6 Mrd. € geliefert.
Das Nachrichtenportal Vestnik Kavkaza berichtet über die Rede von Prof. Rainer Linder anlässlich einer Veranstaltung des Deutsch-Aserbaidschanischen Forums und zitiert den Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft: "In the end, everyone except for China is losing, since their industry immediately fills niches which have opened up after the German companies had left," Lindner concluded.

In seiner neuesten Ausgabe geht der Unternehmerbrief FUCHS-Briefe auf die aktuellen Zahlen des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft ein: „Der andauernde Ukraine-Konflikt kostet die deutschen Unternehmen Milliarden. Nach aktuellen Zahlen des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft sind die deutschen Exporte in die gesamte Region im Jahr 2014 deutlich gesunken.

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