Skip to main content

Medienecho

2020 war Polen erstmals fünftgrößter deutscher Handelspartner. Daneben sind auch Tschechien und Ungarn wichtige Handelspartner im Osten. „Seit November liegt der Handel mit Mittel- und Osteuropa sogar über dem Niveau des Vorjahres“, so der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes.
Die Corona-Krise hat im vergangenen Jahr auch die deutsch-russischen Handelsbeziehungen unter Druck gesetzt. „Die Corona-Krise und ihre wirtschaftlichen Folgen hinterlassen natürlich Spuren in den deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen”, so Michael Harms, Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft.
In einem Gastbeitrag für die Welt mahnt Oliver Hermes, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, vor unüberlegten Entscheidungen bei der Pandemiebekämpfung. Politische Entscheider müssten sich der komplexen Aufgabe stellen, eine gewichtete Abwägung zwischen Gesundheitsschutz, wirtschaftlich-sozialen Bedürfnissen und Wohlstandsansprüchen zu erreichen.
Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft hat sich kritisch gegenüber den US-Sanktionen gegen das Pipelineprojekt Nord Stream 2 geäußert. Die Sanktionen seien zwar nicht unerwartet, so der Vorsitzende Oliver Hermes, dennoch würden sie den bevorstehenden Neustart der transatlantischen Beziehungen erheblich belasten.
Trotz neuer US-Sanktionen im Zusammenhang mit der Nord Stream 2 Pipeline zeigt sich der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Oliver Hermes optimistisch. Führende Demokraten wie der designierte Außenminister Blinken hätten ihre grundsätzliche Ablehnung gegenüber solcher Bevormundung europäischer Partner deutlich gemacht.
Die Erwartungen deutscher Unternehmer in Russland sind deutlich gedämpft. Dies zeigt auch die jüngste Umfrage der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer und des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. Grund ist vor allem die anhaltende Corona-Pandemie.
Trotz absehbarer neuer US-Sanktionen zeigt sich Russland optimistisch bezüglich der Fertigstellung der Ostseepipeline Nord Stream 2. Auch Oliver Hermes, Vorsitzender des Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, forderte eine Fertigstellung der Gasleitung zwischen Russland und Deutschland.
Durch neue Sanktionen und Mahnungen versuchen die USA die Fertigstellung der Ostseepipeline Nordstream 2 zu verhindern. Die Verlege-Arbeiten laufen dennoch wieder an. Oliver Hermes, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, sieht zudem „keine völkerrechtliche Grundlage für ein amerikanisches Sanktionsgesetz“.
(…) Dennoch, so der Lobbyverband Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft, hätten die Sanktionen ostdeutsche Unternehmen stärker getroffen als westdeutsche. Allein in Sachsen sei das Außenhandelsvolumen mit Russland um mehr als 70 Prozent zurückgegangen. In Sachsen-Anhalt und Thüringen seien es etwas mehr als 30 Prozent gewesen.
Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft hat neue Sanktionsdrohungen der Vereinigten Staaten gegen die an der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 beteiligten deutschen Unternehmen zurückgewiesen. „Unter Bündnispartnern ist ein solches Vorgehen völlig indiskutabel“, sagte der Vorsitzende Oliver Hermes.

Diese Seite teilen: