Skip to main content

Medienecho

Die Wirtschaft wirbt im Konflikt um EU-Haushalt und Rechtsstaatsmechanismus für eine schnelle Einigung. Unternehmen appellieren an die Vernunft Ungarns und Polens. Doch eine einfache Lösung bis zum EU-Gipfel am 10. Dezember ist nicht in Sicht. Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Hermes appellierte dringend an die Regierungen in Polen und Ungarn, eine „konstruktive Rolle“ bei den Verhandlungen einzunehmen.
Die belarussische Wirtschaft leidet nach Einschätzung der deutschen Industrie deutlich unter dem Machtkampf im Land. “Mit Sorge sehen wir, dass die politischen Auseinandersetzungen bereits zu einer massiven Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geführt haben”, sagte der Vorsitzende des Ostausschusses der deutschen Wirtschaft, Oliver Hermes, am Dienstag.
Der deutsche Handel mit den 29 Ländern Mittel- und Osteuropas hat seinen vorsichtigen Aufholprozess im August weiter fortgesetzt, meldet Finanzen.net unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Dow Jones. Zwischen Januar bis August schrumpfte der Warenaustausch mit der Region um 12,9 Prozent auf 39 Milliarden Euro, wie Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, die der Ost-Ausschuss ausgewertet hat.
Der Vorsitzende des Ost-Ausschusses hält die Erdgasleitung Nord Stream 2 für ein Projekt, das die europäische Zukunft in den Fokus rückt. „Gerade in diesen politisch schwierigen Zeiten stehen wir als Ost-Ausschuss für die Fortsetzung des Dialogs zwischen Deutschland und Russland mit Blick auf die künftigen Möglichkeiten unserer Zusammenarbeit", wurde Oliver Hermes zitiert.
Belarus wurde im Westen lange kaum wahrgenommen. Das Land galt als Anhängsel Russlands mit autoritärem Präsidenten auf Lebenszeit. Doch nach innen zeigte der belarussische Staat zunehmende Dialogbereitschaft.
Der Handel mit Russland ist in den vergangenen Jahren nach einer Analyse des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft in Ostdeutschland zuletzt prozentual stärker zurückgegangen als im Westen. Der Vorsitzende des Ost-Ausschusses, Oliver Hermes, führt den Rückgang des Russlands-Handels zum Teil darauf zurück, dass viele Unternehmen in Ostdeutschland, besonders im Maschinenbau, traditionell stark in Russland engagiert seien.
Der Einbruch des deutschen Handels mit Osteuropa normalisiert sich in der Corona-Krise mit den meisten Ländern wieder langsam. Nach Reuters vorliegenden Zahlen wuchsen sowohl Exporte als auch Importe etwa mit Polen im Vergleich zum Vorjahr im Juli sogar wieder um ein Prozent.
Moderator Alexander Kähler diskutiert unter anderem mit Michael Harms vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft über mögliche Sanktionen gegen die Ostseepipeline Nord Stream 2. Das Projekt wird als mögliches Druckmittel auf Moskau im Fall des vergifteten russischen Oppositionellen Nawalny gehandelt.
Im Interview mit NWZ online äußert sich der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes zur Debatte über neue Sanktionen gegen Russland nach dem Giftanschlag auf den russischen Oppositionellen Alexej Nawalny.
Die deutsche Wirtschaft hat vor einem Abbruch des Gaspipeline-Projekts Nord Stream 2 von Russland nach Deutschland gewarnt. Für den Ost-Ausschuss "steht zwar völlig außer Frage", dass die Hintergründe des Attentats auf den russischen Regierungskritiker Alexej Nawalny transparent aufgeklärt und die Verantwortlichen dann persönlich zur Rechenschaft gezogen werden müssten.

Diese Seite teilen: