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In der 25. Sitzung des Berliner Eurasischen Klubs (BEK) ging es Mitte Dezember um das wirtschaftliche Potenzial des Kaspischen Meeres. Die fünf Anrainerstaaten hatten sich erst im Sommer auf den Rechtsstatus des größten Sees der Erde geeinigt. Auch wenn der Vertrag noch nicht von allen Ländern ratifiziert wurde und einige Fragen zur Veräußerung von Grund und Boden offenblieben, regt die gefundene Einigung bereits die Fantasie internationaler Investoren an. Anlass für den BEK, das wirtschaftliche Potenzial des Kaspischen Meeres genauer unter die Lupe zu nehmen.

In einem erneut zugespitzten politischen Umfeld fand Ende November in Berlin das 3. Deutsch-Ukrainische Wirtschaftsforum statt, das fünf Jahre nach dem Euro-Maidan einen Rahmen für den Ausbau der bilateralen wirtschaftlichen Zusammenarbeit bot. Mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem ukrainischen Premierminister Volodymyr Hrojsman sprachen die Regierungschefs beider Länder zur Eröffnung.

Mit der sich abzeichnenden Lösung des Namensstreits mit Griechenland rückt die Aufnahme von Beitrittsgesprächen zwischen der EU und Mazedonien näher. Eine OAOEV-Delegation informierte sich Ende November über das wirtschaftliche Potenzial des Balkanstaats. In Gesprächen mit Premierminister Zaev und Finanzminister Tevdovski wurden die Perspektiven der deutsch-mazedonischen Wirtschaftszusammenarbeit erörtert.
Bei der „Fokus Osteuropa“-Konferenz des OAOEV standen in diesem Jahr die Regionen Mittelosteuropa und Zentralasien und das Thema Digitalisierung im Mittelpunkt. Hochkarätige Speaker und Panelisten lockten am 14. November rund 200 Teilnehmer in die Handelskammer Hamburg. Zur Eröffnung sprach der turkmenische Vize-Premierminister Rashid Meredov über anstehende Investitionsprojekte in seinem Land.

Vom 31. Oktober bis 2. November 2018 reiste eine Wirtschaftsdelegation des Ost-Ausschuss – Osteuropavereins nach Kosovo, um mit Unternehmen und Regierungsvertretern die deutsch-kosovarische Wirtschaftszusammenarbeit zu besprechen. Wichtigstes Reiseziel der Delegation war neben der Hauptstadt Prishtina die Stadt Prizren, im Südwesten des Landes. Hier soll ein Standort der Bundeswehr in einen Innovations- und Trainingspark umfunktioniert werden.

Das chinesische Projekt der neuen Seidenstraße rückt Zentralasien in den Mittelpunkt wirtschaftspolitischer Debatten. Mit welcher Strategie die EU auf die Pläne Chinas reagiert und wie sich Kasachstan zu einem Bindeglied zwischen Asien und Europa entwickeln will, diese Themen standen im Mittelpunkt des 24. Treffens des Berliner Eurasischen Klubs (BEK), das der OAOEV und die Botschaft Kasachstans gemeinsam am 29. Oktober in Brüssel organisierten.

Vom 25. bis 27.Oktober 2018 führten das Deutsch-Ukrainische Forum und der Ost-Ausschuss – Osteuropaverein eine Unternehmerreise in die ostukrainischen Industriezentren Dnipro, Kryvyi Rih und Zaporizhia durch. Zum Besuchsprogramm gehörten auch Besichtigungen von gigantischen Stahlwerken und Wasserkraftwerken sowie die Teilnahme an einem deutsch-ukrainischen Wirtschaftsforum. Vor allem mittelständische Unternehmen nutzten die Chance, die Region kennenzulernen oder alte Kontakt aufzufrischen.

Anlässlich des 17. Treffens des deutsch-russischen Petersburger Dialogs vom 7. bis 9. Oktober in Moskau, beschäftigten sich die rund 50 Mitglieder der Arbeitsgruppe Wirtschaft mit Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt beider Länder. Von deutscher Seite wird die Arbeitsgruppe durch den Ost-Ausschuss – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft koordiniert. Zur Eröffnung des Petersburger Dialogs im Moskauer Hotel Ukraina war mit Wirtschaftsminister Peter Altmaier auch ein hochrangiges Mitglied der Bundesregierung nach Moskau gereist. Dieser will zusammen mit Russland an einem „europäischen Wohlstandsraum“ arbeiten.

Anlässlich der Frankfurter Buchmesse mit dem Partnerland Georgien fand in Frankfurt ein Deutsch-Georgisches Wirtschaftsforum statt. Der OAOEV war Kooperationspartner der Veranstaltung, die von 150 Teilnehmern besucht wurde. Der Termin markierte gleichzeitig das Ende des Georgienjahres in Deutschland, mit dem an 25 Jahre diplomatische Beziehungen und 200 Jahre Deutsche Siedler im Kaukasus erinnert wurde.

“The Western Balkans in 2030 – Visions. Wishes. Realities.“ So lautete der Titel der regionalen Wirtschaftskonferenz, die der Ost-Ausschuss – Osteuropaverein und die Deutsch-Serbische Wirtschaftskammer am 26. und 27. September in Belgrad gemeinsam organisierten. Mit der Konferenz wagten beide Veranstalter ein Experiment: Gemeinsam mit den Panelisten begab man sich auf eine Zeitreise, um aus der Perspektive des Jahres 2030 die Länder des Westlichen Balkans zu betrachten.

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