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OAOEV-Geschäftsführer Michael Harms besuchte Anfang März die russische Region Uljanowsk, parallel zu den dort stattfindenden Tagen der deutschen Wirtschaft. Während seines Aufenthalts in der Region besuchte Harms außerdem die beiden deutschen Leuchtturminvestitionen von DMG MORI und Schaeffler. Dabei wurde sehr konkret und intensiv über die Chancen und Herausforderungen der Lokalisierung in Russland diskutiert.
Im Februar tagte bereits zum sechsten Mal der Länderkreis Südosteuropa des Ost-Ausschuss - Osteuropavereins (OAOEV). Die Teilnehmer lobten die positive wirtschaftliche Entwicklung in der Region und die Lösung des Namensstreits um Mazedonien. Als größte Herausforderung führten sie übereinstimmend den zunehmenden Fachkräftemangel an, der sich durch die Abwanderung qualifizierter Fachkräfte sowie weiterhin ausbaufähige Berufsbildungssysteme weiter verschärft.
Im Rahmen des Wirtschaftsforums „Magnetic Latvia“ präsentierten sich Ende Februar lettische Start-Ups in der Handelskammer Hamburg. Das Forum wurde von Präsident Raimonds Vējonis eröffnet. Rund 200 Besucher informierten sich über die Innovationskraft des baltischen Staates. Der Ost-Ausschuss - Osteuropaverein (OAOEV) war Partner des Wirtschaftsforums. Die lettischen Innovationen umfassen den Einsatz von Drohnen und die Bereiche Biotechnologie, Smart Materials und Life Sciences.
Im Februar 2019 fand die dritte Sitzung des OAOEV-Arbeitskreises (AK) Mittelosteuropa mit Schwerpunkt Slowakei und Tschechien statt. Im Fokus der Sitzung stand der Übergang beider Länder zu einer innovationsbasierten Wirtschaft. Weitere Themen der Sitzung waren die bevorstehenden Herausforderungen für die Wirtschaft wie die Sondersteuern sowie der steigende Fachkräftemangel.
Seit nunmehr fünf Jahren gehört das vom Ost-Ausschuss – Osteuropaverein (OAOEV) organisierte deutsch-russische Unternehmerfrühstück mit den Außenministern beider Länder zu den traditionellen Terminen auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC). Auch in diesem Jahr trafen sich Mitte Februar auf der MSC rund 30 Unternehmensvertreter aus den Branchen Energie, Technologie, Automobilindustrie, Gesundheits- und Finanzwirtschaft zum Arbeitsfrühstück mit den Außenministern Deutschlands und Russlands, Heiko Maas und Sergej Lawrow. Thema waren strategische Felder der bilateralen wirtschaftlichen Zusammenarbeit.
Der Energiesektor gehörte zu den Branchen, die beim Deutsch-Turkmenischen Wirtschaftsforum, das Mitte Februar in der Repräsentanz der Deutschen Bank in Berlin stattfand, im Mittelpunkt standen. Daneben wurden aber auch die Perspektiven des Landes in der Chemieindustrie, in Transport und Logistik sowie in der Agrar- und Ernährungswirtschaft diskutiert. Über 150 Vertreter aus Politik und Wirtschaft, darunter eine große turkmenische Delegation unter Leitung von Vize-Premier Chary Gylydzhov und Präsidentensohn Serdar Berdimuhammedow, dem stellvertretenden Gouverneur der Region Ahal, nahmen an dem bilateralen Wirtschaftsforum teil.
Der Hitzesommer 2018 hat Dürren und ihre Folgen auch in Deutschland ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Seit mehr als einem Jahrzehnt nehmen Extremwetterlagen weltweit zu. Dies stellt die Landwirtschaft und damit die Ernährungssicherheit vor große Herausforderungen. Moderne Technologien der Datenerfassung und -auswertung können einen Beitrag dazu leisten, die Folgen zu reduzieren. Digitale Themen spielten bei den Veranstaltungen des OAOEV zur Ukraine und Russland auf der Grünen Woche eine wichtige Rolle.
Usbekistan hat unter dem neuen Staatspräsidenten Shavkat Mirzijojew seit Ende 2016 mit einer ehrgeizigen Reformagenda für internationales Aufsehen gesorgt und sich nach einer längeren isolationistischen Phase als internationaler Investitionsstandort zurückgemeldet. Entsprechend groß war der Andrang beim Deutsch-Usbekischen Business-Forum Mitte Januar in Berlin. Mit über 30 Millionen Einwohnern ist Usbekistan mit Abstand das bevölkerungsreichste Land in Zentralasien.
Rund 250 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Diplomatischem Corps konnte der Ost-Ausschuss – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft am 10. Januar 2019 zu seinem traditionellen Neujahrsempfang in der Berliner Kalkscheune begrüßen. Bundesaußenminister Heiko Maas nutzte seine Keynote, um ausführlich die Ziele der deutschen Außenpolitik zu erläutern. Maas geht es um ein Gegengewicht gegen die „America First“-Politik des US-Präsidenten. Er möchte den Zusammenhalt in der EU stärken und die EU-Partner für eine „europäische Ostpolitik“ gewinnen. Auch dem Dialog mit Russland misst er zentrale Bedeutung bei. Deutschland sieht Maas in der Rolle eines Bindegliedes zwischen unterschiedlichen Interessen in Europa.
Der Agrarsektor in Osteuropa steht im Vorfeld der Grünen Woche 2019 in Berlin im Mittelpunkt der neuen Ausgabe der Osteuropa Informationen. Wir berichten über die Entwicklung in den Agrarwirtschaften Russlands, der Ukraine und Kasachstans, die zu den vielversprechenden Spielern an den globalen Agrarmärkten gehören. Sie erfahren, welche Rolle digitale Technologien bei der Bekämpfung der Klimafolgen spielen und wie sich der russische Getreidemarkt entwickelt.

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