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Der deutsch-ungarische Außenhandel legte von Januar bis Juli 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,5 Prozent zu. In den vergangenen Monaten häuften sich zudem Meldungen über die Eröffnung von Forschungs- und Entwicklungszentren deutscher Unternehmen wie beispielsweise Continental in Ungarn. Mit dieser erfreulichen Entwicklung im Gepäck reisten OAOEV-Geschäftsführerin Ute Kochlowski-Kadjaia und Regionaldirektor Adrian Stadnicki Ende September nach Budapest, um Möglichkeiten zur Vertiefung der bilateralen wirtschaftlichen Zusammenarbeit zu erörtern.

Begleitet vom Ost-Ausschuss – Osteuropaverein (OAOEV) besuchten deutsche Jungunternehmer Anfang September die Ukraine. Gemeinsam mit dem Sprecher für Außenhandelspolitik des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages Alexander Kulitz und elf jungen Unternehmern führte der OAOEV in Kiew zahlreiche Gespräche zur wirtschaftlichen Zukunft der Ukraine und der deutsch-ukrainischen Wirtschaftsbeziehungen. Im Zentrum standen vor allem die Themen Innovation und Digitalisierung. Aber auch über Logistik, Agrarwirtschaft sowie Energiepolitik wurde in positiver Atmosphäre diskutiert.

Jedes Jahr Anfang September findet traditionell das Wirtschaftsforum in Krynica in dem malerischen Kurort, dem „Davos des Ostens“, etwa drei Autostunden südlich von Kraków in den polnischen Karpaten statt. Der Unterschied zwischen dem prosperierenden Zentrum Kraków mit einer Arbeitslosenquote nahe der Vollbeschäftigung und dem kleinen Bergort könnte größer kaum sein – außer Anfang September, wenn wie in diesem Jahr knapp 4.000 Teilnehmer aus Politik und Wirtschaft über den aktuellen Stand und die Zukunft der globalen und mittelosteuropäischen Wirtschaft diskutieren.

Ost-Ausschuss - Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft e.V. und der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit im Rahmen des Zoran Djindjic Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft für die Länder des Westlichen Balkans fort.

Der Ost-Ausschuss – Osteuropaverein (OAOEV) nutzte die traditionelle Verabschiedung der serbischen Stipendiaten des neuen Jahrgangs des Zoran Djindjic Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft für die Länder des Westlichen Balkans am 29. Mai 2018 für einen Delegationsbesuch in Serbien. 15 Unternehmen folgten der Einladung von OAOEV-Geschäftsführer Michael Harms zur Begleitung der Termine in Belgrad.
Eine 14-köpfige Unternehmerdelegation des Ost-Ausschuss - Osteuropavereins (OAOEV) reiste Mitte Juni unter dem Motto „Football meets Business“ nach Moskau, wo sie von der heiteren WM-Stimmung und dem internationalen Fan-Publikum empfangen wurde. Auf dem Programm standen unter anderem Treffen mit deutschen Unternehmen vor Ort, die Besichtigung einer Produktionsstätte und der Besuch eines WM-Spiels im Moskauer Luschniki-Stadion.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier prägte mit seiner Rede den ersten Jahresempfang des Ost-Ausschuss – Osteuropavereins am 28. Juni in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom AG. Im ehemaligen Kaiserlichen Telegrafenamt sprach Altmaier über die Reizthemen Sanktionen, Nord Stream 2 und Digitalisierung und kündigte an, im Konflikt zwischen der Ukraine und Russland weiter aktiv zu vermitteln.

Russland präsentierte sich auf dem diesjährigen Wirtschaftsforum als weltoffen, modern und zukunftsfähig. Das Forum versteht sich als das östliche Davos. Gemessen an der Anzahl der hochrangigen nationalen und internationalen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ist dieser Anspruch durchaus begründet. Den ganz großen Aufschlag machte in diesem Jahr Frankreich, dessen Präsident seine weltweite Charmeoffensive auch in Russland fortsetzte. Der Stand der Franzosen vereinte denn auch alle großen französischen Konzerne in einer beeindruckenden Leistungsschau. Etwas weiter am Rande, aber nicht weniger riesig präsentierte sich das Königreich Saudi-Arabien.

Die wirtschaftliche Bedeutung Mittelosteuropas und die Herausforderungen für deutsche Unternehmen warten nicht. Bereits Mitte Mai fand in Vorbereitung der Verschmelzung von Osteuropaverein und Ost-Ausschuss die konstituierende Sitzung des neuen Länderkreises Mittelosteuropa statt, der als siebter Länderarbeitskreis des fusionierten Verbandes die Länder Polen, Slowakei, Tschechien, Ungarn, Estland, Lettland und Estland abdeckt. Rund 25 Mitgliedsunternehmen beider Verbände nahmen an der Premiere teil.

Am 14. Mai reiste eine Wirtschaftsdelegation nach Usbekistan. Mit über 70 Teilnehmern war es die größte Reisegruppe, die der Ost-Ausschuss jemals nach Zentralasien geführt hat. Grund für den Andrang: Das Land befindet sich in einem atemberaubenden Strukturwandel und setzt dabei stark auf die deutsche Wirtschaft. Mit 30 Millionen Einwohnern, davon rund 50 Prozent unter 25 Jahren, ist Usbekistan das bevölkerungsreichste Land in Zentralasien. Altehrwürdige Städte entlang der Seidenstraße künden von großem Reichtum und kultureller und wissenschaftlicher Blüte.

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