Briefing Usbekistan in Frankfurt zu aktuellen Entwicklungen nach der Präsidentenwahl
Auf einem Usbekistan-Briefing in Frankfurt am Main vermittelte der Ost-Ausschuss im März 2017 gemeinsam mit der Commerzbank einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen und Potenziale in dem Land. Nach dem Machtwechsel Ende 2016 ist das Interesse deutscher Unternehmen noch einmal gewachsen. Schließlich hat das Land einen großen Modernisierungs- und Investitionsbedarf und liegt am Knotenpunkt zwischen Europa und Asien an der neuen Seidenstraße.
Gespräche mit Regierung und Wirtschaftsakteuren/ Vertreter der neuen Regierung informierten über Reformpläne
Ende Februar 2017 reiste eine Ost-Ausschuss-Delegation unter Leitung von Janusz Kulik, Sprecher des Länderkreises Südosteuropa im Ost-Ausschuss und Member of the Board der REWE International AG, zu Gesprächen mit der kroatischen Regierung nach Zagreb. Dort traf die Delegation, der Unternehmensvertreter unter anderem aus Handel, IT und Telekommunikation, Infrastruktur sowie Energie angehörten, mit der Vize-Premierministerin und Ministerin für Wirtschaft und Unternehmertum Martina Dalic zusammen, um sich über die aktuellen Prioritäten der neuen kroatischen Regierung für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes zu informieren.
Ost-Ausschuss veranstaltete Workshop zur Holzwirtschaft in Osteuropa im rumänischen Rădăuți
Welche Perspektiven bieten Holz- und Forstwirtschaft in und für Osteuropa? Wie können Standards für die Produktion weiterentwickelt werden? Und wie lassen sich wirtschaftliche Effizienz und ökologische Nachhaltigkeit in ein Gleichgewicht bringen? Zukunftsweisende Fragen standen auf der Agenda eines Workshops im nordrumänischen Rădăuți (Radautz), den der Ost-Ausschuss am 21. und 22. Februar gemeinsam mit führenden Holzwirtschaftsunternehmen in der Region veranstaltete.
Deutsch-russisches Unternehmergespräch mit dem russischen Außenminister Lawrow
Die Unternehmensvertreter stellten die Themen industrielle Kooperation, Digitalisierung, gemeinsame Infrastruktur für Projekte auch in Drittländern sowie die Zusammenarbeit im Bereich Banken und Versicherungen ins Zentrum der Diskussion. Diskutiert wurde auch, welche Schwerpunkte die deutsche und die russische Wirtschaft bei den globalen Herausforderungen im Rahmen des G20/B20-Prozesses während der deutschen Präsidentschaft gemeinsam adressieren können.
Armenien kann Brücke zwischen EU und Eurasischer Union werden/ Deutsch-Armenisches Wirtschaftsforum in Berlin
Rund 150 Besucher lockte Mitte Februar das Deutsch-Armenische Wirtschaftsforum ins Berliner Haus der Deutschen Wirtschaft. Organisiert wurde die Veranstaltung unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und des armenischen Ministeriums für Internationale Wirtschaftsintegration und Reformen vom Ost-Ausschuss, dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom), dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), dem Osteuropaverein der deutschen Wirtschaft (OEV) sowie der Botschaft der Republik Armenien.
Ost-Ausschuss informierte auf der Fruit Logistica über die russische Kartoffelwirtschaft/ Viel Spielraum für Verbesserungen
„Die Kartoffel ist das zweite Brot in Russland“, sagte Sergej Platonov, politischer Koordinator des Bundesverbands Deutscher Pflanzenzüchter e.V. (BDP) in Russland, und unterstrich damit die Bedeutung der Veranstaltung zur russischen Kartoffelwirtschaft, die der Ost-Ausschuss im Rahmen der Fachmesse Fruit Logistica 2017 veranstaltete. Rund 150 Teilnehmer informierten sich über die Kooperationsmöglichkeiten in einer Branche, die in Russland zunehmend im Zeichen der Importsubstitution steht.
Wirtschaftsforum Bulgarien in Berlin mit Staatspräsident Radev/ Unternehmen wünschen sich politische Stabilität
Nur wenige Tage nach seiner Vereidigung nutzte der neue bulgarische Präsident Rumen Radev am 6. Februar seinen Staatsbesuch in Berlin zum Dialog mit der deutschen Wirtschaft. Den Rahmen dazu bot das Wirtschaftsforum Bulgarien, das der Ost-Ausschuss gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), dem Deutsch-Bulgarischen Forum (DBF) sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) organisierte. Begleitet wurde Radev von Wirtschaftsminister Teodor Sedlarski und Außenminister Radi Naidenov. Beide sind Mitglieder eines Übergangskabinetts, das erst vor wenigen Tagen ernannt wurde.
Dritter Jahrgang des Stipendienprogramms Ukraine in Berlin begrüßt/ Treffen mit Präsident Poroschenko
In der ukrainischen Botschaft in Berlin wurden Ende Januar 2017 die 28 Stipendiatinnen und Stipendiaten des dritten Jahrgangs des Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft für die Ukraine begrüßt. Vor rund 70 Gästen zeigte sich Dirk Schattschneider, Referatsleiter im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), erfreut über das Interesse deutscher Unternehmen und ukrainischer Studenten. Für den aktuellen Jahrgang hatten sich rund 350 junge Ukrainerinnen und Ukrainer beworben.
Branche könnte Standbein der russischen Wirtschaft werden/ Business-Frühstück Russland auf der Grünen Woche
Jedes Jahr im Januar gibt sich die Agrar- und Ernährungswirtschaft ein Stelldichein auf der Grünen Woche in Berlin. Während draußen noch die letzten schmutzigen Schneereste daran gemahnen, dass eigentlich Winter sein sollte, wird das Auge in den Hallen mit Farben förmlich überflutet. Und mittlerweile gehört es auch schon zur guten Tradition, dass der Ost-Ausschuss gemeinsam mit der Commerzbank und Ernst & Young zu einem Business-Frühstück zu Russland einlädt, um über die aktuellsten Entwicklungen in der Branche zu informieren und zu diskutieren.
Trend zu kleineren Projekten/ Diskussion zur russischen Bauwirtschaft auf der BAU 2017
Die aktuelle Situation in der russischen Bauwirtschaft, aber auch der Trend zur Digitalisierung der Branche standen im Mittelpunkt einer Diskussionsveranstaltung auf der BAU 2017 in München. Auf Einladung des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft diskutierten dazu Vertreter der schon lange im Russlandgeschäft aktiven Firmen Knauf Gruppe, Strabag AG, Thost Projektmanagement, Willen Associates und der russischen MR Group
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