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Medienecho

Der Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft hat vor einer Einschränkung der EU-Zahlungen an Polen oder auch Ungarn gewarnt. „Verzögerungen bei der Zuteilung von EU-Mitteln treffen auch die deutschen Unternehmen in Polen und Ungarn, denn EU-kofinanzierte Investitionen sind seit 2004 ein maßgeblicher Wachstumstreiber«, teilte der Vorsitzende des Ost-Ausschusses, Oliver Hermes, am Mittwoch mit.
Die EU stellt Milliardenhilfen für den Balkan bereit. Deutsche Unternehmen wollen davon profitieren. Dabei bleibt Korruption ein Hauptproblem. Bei deren Bekämpfung gehen Bulgarien und Rumänien unterschiedliche Wege. Vor dem Hintergrund der neuen EU-Corona-Fonds veröffentlichte der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft im September ein Positionspapier zu Südosteuropa.

Handelsblatt

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier fliegt an diesem Mittwoch zu einem zweitägigen Besuch nach Moldau. Er will damit demonstrativ die proeuropäische Präsidentin Maia Sandu unterstützen. Die Republik Moldau bietet aus Sicht der deutschen Wirtschaft interessante Entwicklungsperspektiven. "Das Land hat großes Potenzial im Bereich Agrar- und Nahrungsmittelwirtschaft, wenn dort Strukturreformen vorangetrieben werden", sagte der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Oliver Hermes, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Süddeutsche Zeitung

Die derzeit hohen Gaspreise sind aus Sicht des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft nicht Folge einer bewussten Verknappung durch Russland. Es gebe dafür eine Reihe von Erklärungen. Gründe seien neben der weltweiten Konjunkturerholung auch notwendige Wartungs- und Reparaturarbeiten an europäischen Pipelines und die große Nachfrage nach verflüssigtem Gas in Asien, teilte der Vorsitzende des Ost-Ausschusses, Oliver Hermes, am Dienstag mit.

Die wohl letzte Auslandsreise von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor der Wahl führt am Montag auf den Westbalkan. Wirtschaftspolitisch ordnet der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft den Westbalkan der Region Südosteuropa mit insgesamt zehn Ländern und 50 Millionen Einwohnern zu. Gemeinsam mit Slowenien, Kroatien, Bulgarien und Rumänien bringt es diese Gruppe auf einen jährlichen Handelsumsatz von 75 Milliarden Euro mit Deutschland.
Angesichts eines erstarkten Osthandels ruft die Wirtschaft Bundesregierung und EU auf, Osteuropa und Zentralasien größere Beachtung zu schenken und mehr gegen eine drohende Entflechtung internationaler Wirtschaftsbeziehungen zu tun.
Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft fordert von der künftigen Bundesregierung engere wirtschaftliche Beziehungen nach Osteuropa.
Der Ost-Ausschuss fordert die Bundesregierung auf, sich gegen Tendenzen zu einem Decoupling stemmen, also der Entflechtung der internationalen Wirtschaftsbeziehungen im Konflikt zwischen den Supermächten USA und China.
Noch größer sind die Fragezeichen beim Zukunftsversprechen, die Ukraine zu einem Wasserstofflieferanten Europas aufzubauen.
Der Ost-Ausschuss begrüßte die erklärte Unterstützung Deutschlands und der USA für die Ukraine in Energiefragen. „Die deutsche Wirtschaft ist bereit, hier einen Beitrag zu leisten, wenn die Rahmenbedingungen erfüllt sind“, sagte Hermes.

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