Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Harms informierte sich in Kiew über die Wirtschaftsreformen
Vom 25. bis 27. Juli absolvierte Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Michael Harms seinen Antrittsbesuch in der Ukraine. In Kiew sprach er mit Wirtschaftsvertretern sowie mit Vize-Premier Stepan Kubiv, der stellvertretenden Außenministerin Olena Zerkal und dem stellvertretenden Leiter der Präsidialadministration Dmytro Shimkiv über den Stand des Reformprozesses. Hier ist sein Bericht:
Zentralasien und der Südkaukasus sind die Schwerpunktregionen der aktuellen Ausgabe der Ost-Ausschuss-Informationen. Viele Länder dort leiden unter der russischen Wirtschaftsschwäche und dem Verfall der Rohstoffpreise. Kasachstan setzt sich deshalb verstärkt für einen Dialog zwischen der EU und der Eurasischen Wirtschaftsunion über Handelserleichterungen ein, wie eine Ost-Ausschuss-Delegation im Rahmen einer Konferenz des Berliner Eurasischen Klubs in Astana erfuhr. Die wirtschaftlichen Chancen in Aserbaidschan und Georgien standen im Blickpunkt zweier Wirtschaftsforen in Berlin im Juni, die der Ost-Ausschuss mitorganisierte oder unterstützte. Mehr über diese Veranstaltungen lesen Sie in der aktuellen Ausgabe. Außerdem beschreibt Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Michael Harms die Eindrücke seiner jüngsten Gespräche in Kiew.
Südosteuropa als Wachstumslokomotive/ Bodenbildung bei den Russland-Exporten in Sicht/ Ausfuhren in die Ukraine steigen um fast ein Drittel
Erstmals seit dem Rekordjahr 2012 wachsen die deutschen Exporte in die vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft betreuten Länder wieder stärker als die deutschen Ausfuhren insgesamt. Dies ergab die Auswertung der aktuellen Daten des Statistischen Bundesamts durch den Ost-Ausschuss. Während die deutschen Gesamtausfuhren im ersten Halbjahr 2016 moderat um 1,5 Prozent zulegten, wuchsen die Exporte in die 21 Länder des Ost-Ausschusses demnach im Schnitt um 3,3 Prozent.
Turkmenistan will mit deutscher Hilfe seine Wirtschaft umbauen/ Deutsch-Turkmenisches Wirtschaftsforum in Berlin
Die Wirtschaftsdynamik in Turkmenistan ist aktuell ein gutes Stück von den über viele Jahre zur Gewohnheit gewordenen zweistelligen Zuwachsraten entfernt. Im ersten Halbjahr 2016 nahm das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach offiziellen Angaben um 6,2 Prozent zu. Der anhaltende Ölpreisverfall und die Konjunkturabkühlung bei wichtigen Handelspartnern sind an dem Land, das in hohem Maße auf den Export von Energieträgern angewiesen ist, nicht spurlos vorbeigegangen. Das Thema „Diversifizierung der Wirtschaft“ zog sich daher wie ein roter Faden durch die Vorträge auf dem Deutsch-Turkmenischen Wirtschaftsforum, das der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft am 29. August in Berlin organisierte. Rund 200 Teilnehmer waren gekommen, um sich über den turkmenischen Markt und das Potenzial der deutsch-turkmenischen Wirtschaftszusammenarbeit zu informieren.
Turkmenistan will mit deutscher Hilfe seine Wirtschaft umbauen/ Deutsch-Turkmenisches Wirtschaftsforum in Berlin
Die Wirtschaftsdynamik in Turkmenistan ist aktuell ein gutes Stück von den über viele Jahre zur Gewohnheit gewordenen zweistelligen Zuwachsraten entfernt. Im ersten Halbjahr 2016 nahm das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach offiziellen Angaben um 6,2 Prozent zu. Der anhaltende Ölpreisverfall und die Konjunkturabkühlung bei wichtigen Handelspartnern sind an dem Land, das in hohem Maße auf den Export von Energieträgern angewiesen ist, nicht spurlos vorbeigegangen. Das Thema „Diversifizierung der Wirtschaft“ zog sich daher wie ein roter Faden durch die Vorträge auf dem Deutsch-Turkmenischen Wirtschaftsforum, das der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft am 29. August in Berlin organisierte. Rund 200 Teilnehmer waren gekommen, um sich über den turkmenischen Markt und das Potenzial der deutsch-turkmenischen Wirtschaftszusammenarbeit zu informieren.
Aktuelle Wirtschaftsinformationen anlässlich der Parlamentswahl
Am 18. September 2016 finden in Russland Parlamentswahlen statt. Zu Ihrer Information haben wir Ihnen auf einen Blick die wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten zur russischen Wirtschaft und den deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen zusammengestellt. Unser Russland-Update finden Sie hier als Download. Wirtschaftsporträts zu Russland und den übrigen 20 Ländern des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft können Sie zudem jederzeit auf der Ost-Ausschuss-Seite unter dem Menüpunkt Länder einsehen. Immer zum Monatsanfang bietet Ihnen der Ost-Ausschuss zudem einen kostenlosen Newsletter mit aktuellen Berichten und Statistiken an, den Sie über unsere Homepage abonnieren können. Folgen Sie uns auch aktuell auf Twitter: @OstAusschuss
Tagung Deutschland und Zentralasien: Interessen und Erwartungen/ Wirtschaftspanel mit Beteiligung des Ost-Ausschusses
Anlässlich des Erscheinens der 100. Ausgabe der Zentralasien-Analysen veranstaltete die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO) am 31. Mai 2016 in Berlin die Tagung „Deutschland und Zentralasien: Interessen und Erwartungen“ statt. Ein Panel, an dem der Regionaldirektor für Zentralasien im Ost-Ausschuss Eduard Kinsbruner teilnahm, befasste sich mit dem Thema „Wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Erdölreichtum und Entwicklungsprojekten“.
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