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Reger Austausch beim Unternehmerkongress Deutschland-Russland in Berlin

Am 6. Oktober 2016 fanden in Berlin der 6. Unternehmerkongress Deutschland-Russland und die 9. Jahreskonferenz „Recht in Russland“ statt. Das jährliche Treffen von Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verbänden aus beiden Ländern wurde von der Wegweiser GmbH in Zusammenarbeit mit dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, der Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland, der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer sowie der Handels- und Industriekammer der Russischen Föderation organisiert.

Ost-Ausschuss-Runde mit Alexander Bravermann von der föderalen Agentur zur Unterstützung von KMU

Auf Einladung des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft trafen sich am 6. Oktober am Rande des 6. Unternehmerkongresses Deutschland Russland in Berlin deutsche Mittelständler mit Alexander Bravermann, dem Generaldirektor der föderalen Agentur zur Unterstützung von KMU. Er stellte im Rahmen eines Frühstücks die umfangreichen Förderinstrumente seiner Agentur vor. Dazu zählt unter anderem die Vermittlung von Mittelständlern an große Staatsunternehmen. Nach der jüngsten Änderung der Gesetzgebung müssen bei jedem Staatsauftrag mindestens zehn Prozent an KMU vergeben werden.

Deutsch-Ukrainische Wirtschaftskonferenz zur Kammergründung stößt auf großes Interesse
 
Erfolgreich, und mit rund 400 Teilnehmern sehr gut besucht, fand am 11. Oktober 2016 in Kiew die 2. Deutsch-Ukrainische Wirtschaftskonferenz statt. Die Wirtschaftskonferenz wurde anlässlich der offiziellen Gründung der Deutsch-Ukrainischen Industrie- und Handelskammer in Kiew veranstaltet. Die Konferenz setzte die erfolgreiche 1. Wirtschaftskonferenz aus dem Oktober 2015 fort, die damals der Ost-Ausschuss, die Deutsche Industrie- und Handelskammertag und die ukrainische Botschaft in Berlin organisiert hatten. Die Gründung der Kammer war seinerzeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem damaligen ukrainischen Ministerpräsidenten Arsenij Jazenjuk vereinbart worden.

Deutsch-Ukrainische Wirtschaftskonferenz zur Kammergründung stößt auf großes Interesse
 
Erfolgreich, und mit rund 400 Teilnehmern sehr gut besucht, fand am 11. Oktober 2016 in Kiew die 2. Deutsch-Ukrainische Wirtschaftskonferenz statt. Die Wirtschaftskonferenz wurde anlässlich der offiziellen Gründung der Deutsch-Ukrainischen Industrie- und Handelskammer in Kiew veranstaltet. Die Konferenz setzte die erfolgreiche 1. Wirtschaftskonferenz aus dem Oktober 2015 fort, die damals der Ost-Ausschuss, die Deutsche Industrie- und Handelskammertag und die ukrainische Botschaft in Berlin organisiert hatten. Die Gründung der Kammer war seinerzeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem damaligen ukrainischen Ministerpräsidenten Arsenij Jazenjuk vereinbart worden.

Erstes Forum der Boris-Nemzow-Stiftung für die Freiheit in Berlin

Am 9. und 10. Oktober fand in Berlin das erste Forum der Boris-Nemzow-Stiftung für die Freiheit zum Gedenken an den 2015 in Moskau erschossenen russischen Politiker statt. Der Einladung folgten zahlreiche Politiker, Wissenschaftler, Unternehmer, Künstler und an Russland Interessierte in das Auditorium Friedrichstrasse. Unter dem Motto „Russland und Europa: 25 Jahre Transformation – Erwartungen und Ergebnisse“ wurde ein Vierteljahrhundert russischer Politik, Geschichte und Wirtschaft durchaus kontrovers diskutiert. Auch der Ost-Ausschuss war auf einem der Panel vertreten.

Kasachstan setzt auf Energiedialog mit der EU/ 18. Sitzung des Berliner Eurasischen Klubs in Brüssel

Die Energiebeziehungen zwischen der EU und Zentralasien und deren Potenzial standen im Mittelpunkt der 18. Sitzung des Berliner Eurasischen Klubs, die der Ost-Ausschuss gemeinsam mit der kasachischen Botschaft in Deutschland Anfang Oktober in Brüssel organisierte. Rund 70 Teilnehmer waren in das Brüsseler Hotel Steigenberger Wiltcher’s gekommen, um die Perspektiven der Energiezusammenarbeit auszuloten. Moderiert wurde das Gesprächsformat von Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Michael Harms.

Weiter hohe Nachfrage in Südosteuropa/ Handel mit der Ukraine gewinnt an Tempo/ Russland-Exporte beenden lange Schwächephase

Die deutschen Exporte nach Osteuropa haben im Monat August 2016 kräftig angezogen. Insgesamt stiegen die deutschen Lieferungen in die 21 vom Ost-Ausschuss betreuten Länder gegenüber dem August 2015 um fast 16 Prozent. Ungebrochen lebhaft ist die Nachfrage nach deutschen Waren in Südosteuropa: In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres stiegen die Ausfuhren dorthin um zehn Prozent. „Die deutsche Exportwirtschaft profitiert weiterhin vom kräftigen wirtschaftlichen Aufschwung in Südosteuropa und dessen engerer Anbindung an die EU. Die weitere Integration der Region, die der Ost-Ausschuss etwa mit der regionalen Wirtschaftskonferenz in Montenegro in dieser Woche unterstützt, kann hier zusätzliche Impulse geben“, kommentierte Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Harms vor seiner Abreise nach Montenegro die aktuellen Zahlen.

BME und Ost-Ausschuss unterzeichnen Kooperationsvereinbarung im Rahmen der Young-Professionals-Initiative des Einkäuferverbandes

Der BME und der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft wollen die Nachwuchskräfte in Europa stärker unterstützen. „Das gilt insbesondere für die Ausbildung Studierender und Graduierter aus den Ländern des Westlichen Balkans“, betonte Dr. Christoph Feldmann, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) am Mittwoch in Berlin nach der Unterzeichnung einer entsprechenden Kooperationsvereinbarung mit dem Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Michael Harms. Zuvor hatte BME-Vorstandsvorsitzender Horst Wiedmann das 51. BME-Symposium Einkauf und Logistik in der Bundeshauptstadt eröffnet.

Dr. Wolfgang Büchele, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, zum Ausgang der US-Präsidentschaftswahl und den Folgen für das russisch-amerikanische Verhältnis

„Wir hoffen, dass die USA und Russland unter Donald Trump zu einem vertrauensvollen Arbeitsverhältnis zurückfinden. Trumps bisherige Aussagen zu Russland und die ersten Signale aus Moskau auf das Wahlergebnis lassen zumindest erwarten, dass auf beiden Seiten die Bereitschaft zu einem neuen Dialog vorhanden ist. Die Kooperation beider Länder ist zur Lösung globaler Konflikte – etwa in Syrien und der Ost-Ukraine und bei der Bekämpfung des internationalen Terrorismus – unverzichtbar. Dabei setzen wir weiterhin auf eine enge Abstimmung der USA mit der EU.

Einen nüchternen Blick auf die Russland-Sanktionen fordert Wolfgang Büchele
 
Über zwei Jahre bestehen die gegenseitigen Wirtschaftssanktionen zwischen der EU und Russland. Aktuell laufen die EU-Sanktionen noch bis Ende Januar 2017. In den nächsten Wochen wird eine Debatte über Verlängerung, Lockerung oder Verschärfung zu führen sein, diesmal unter dem Eindruck des Amtswechsels im Weißen Haus. Höchste Zeit für einen nüchternen Blick auf die bisherigen Sanktionsfolgen.

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