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In Südosteuropa wurden die ersten Projekte unter dem Label BRI bereits verwirklicht. Wie Chinas Fußabdruck in der Region aussieht und was dies für die EU bedeutet, thematisierte jetzt eine große Konferenz der Südosteuropagesellschaft und des Ost-Ausschusses.

Wie entwickelt sich ihre Wirtschaft und wie die Rahmenbedingungen für ausländische Unternehmen? Was haben die Wirtschaftsreformen bisher gebracht? Und lohnt sich ein stärkeres Engagement deutscher Unternehmen bereits? Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines Experten-Round-Tables, den die IHK Rhein-Neckar am 19. April 2018 in Mannheim ausrichtete.
Auf Einladung des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft hielt sich am 2. und 3. Mai 2018 der CEO von Rosatom und frühere russische Vize-Wirtschaftsminister Alexei Lichatschow mit einer hochrangigen Delegation in Berlin auf. Zum Besuchsprogramm gehörte ein Abendessen mit Vertretern der deutschen Wirtschaft, politische Gespräche im Bundeswirtschaftsministerium und Bundesumweltministerium sowie am 3. Mai die Teilnahme am regelmäßig von Pflüger International organisierten Energiegespräch am Reichstag zum Thema nukleare Sicherheit.

Am 6. April 2018 veröffentlichte das US-Schatzamt neue Sanktionen gegen sieben russische Konzernchefs, zwölf durch diese kontrollierte Unternehmen, 17 russische Regierungsfunktionäre, eine staatliche Rüstungsfirma und eine Bank. Auch Nicht-US-Bürger und damit auch europäische Unternehmen könnten Ziel von Sanktionen werden, falls sie wissentlich „signifikante Transaktionen“ im Auftrag der blockierten russischen Personen oder Unternehmen unterstützt haben.

Russland präsentierte sich auf dem diesjährigen Wirtschaftsforum als weltoffen, modern und zukunftsfähig. Das Forum versteht sich als das östliche Davos. Gemessen an der Anzahl der hochrangigen nationalen und internationalen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ist dieser Anspruch durchaus begründet. Den ganz großen Aufschlag machte in diesem Jahr Frankreich, dessen Präsident seine weltweite Charmeoffensive auch in Russland fortsetzte. Der Stand der Franzosen vereinte denn auch alle großen französischen Konzerne in einer beeindruckenden Leistungsschau. Etwas weiter am Rande, aber nicht weniger riesig präsentierte sich das Königreich Saudi-Arabien.
Russland präsentierte sich auf dem diesjährigen Wirtschaftsforum als weltoffen, modern und zukunftsfähig. Das Forum versteht sich als das östliche Davos. Gemessen an der Anzahl der hochrangigen nationalen und internationalen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ist dieser Anspruch durchaus begründet. Den ganz großen Aufschlag machte in diesem Jahr Frankreich, dessen Präsident seine weltweite Charmeoffensive auch in Russland fortsetzte. Der Stand der Franzosen vereinte denn auch alle großen französischen Konzerne in einer beeindruckenden Leistungsschau. Etwas weiter am Rande, aber nicht weniger riesig präsentierte sich das Königreich Saudi-Arabien.

Am 29. Mai 2018 fand in Belgrad die feierliche Verabschiedung der diesjährigen serbischen Stipendiaten des Zoran Djindjic Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft für die Länder des Westlichen Balkans statt. Gemeinsam mit 42 weiteren jungen Talenten aus der gesamten Region des Westlichen Balkans werden die 19 Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Serbien am 2. Juli 2018 ihre Praktika in führenden deutschen Unternehmen beginnen.

Mit der Verschmelzung von Ost-Ausschuss und Osteuropaverein erscheinen die Ost-Ausschuss Informationen unter dem neuen Titel Osteuropa Informationen. In der ersten Ausgabe stellen wir den neuen Verband im Überblick vor. Schwerpunkt der Ausgabe ist das 15-jährige Jubiläum des Zoran Djindjic Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft für die Länder des Westlichen Balkans. Wir berichten über die Geschichte des Programms und lassen Alumni und Unternehmen zu Wort kommen.

Der deutsche Handel mit der Region Osteuropa wächst weiterhin überdurchschnittlich: Nach einem Exportplus von über zehn Prozent im Jahr 2017 legte im ersten Jahresdrittel 2018 der deutsche Export in die 29 Partnerländer des Ost-Ausschuss – Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft (OAOEV) um rund sechs Prozent zu und wuchs damit erneut kräftiger als der gesamte deutsche Export (+4,4 Prozent). Auch die Importe legten mit knapp sieben Prozent überdurchschnittlich zu. Besonders stark war erneut die Nachfrage nach deutschen Gütern aus Südosteuropa und den mittelosteuropäischen EU-Ländern. Schwächer entwickelte sich hingegen das Russlandgeschäft.
Der deutsche Handel mit der Region Osteuropa wächst weiterhin überdurchschnittlich: Nach einem Exportplus von über zehn Prozent im Jahr 2017 legte im ersten Jahresdrittel 2018 der deutsche Export in die 29 Partnerländer des Ost-Ausschuss – Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft (OAOEV) um rund sechs Prozent zu und wuchs damit erneut kräftiger als der gesamte deutsche Export (+4,4 Prozent). Auch die Importe legten mit knapp sieben Prozent überdurchschnittlich zu. Besonders stark war erneut die Nachfrage nach deutschen Gütern aus Südosteuropa und den mittelosteuropäischen EU-Ländern. Schwächer entwickelte sich hingegen das Russlandgeschäft.

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