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Wie die USA Russland-Geschäfte verhindern

Wegen der US-Sanktionen gegen Putin-nahe Oligarchen haben deutsche Mittelständler seit April auf Umsätze in dreistelligem Millionenbereich verzichtet, sagt Wolfgang Büchele, Vorsitzender des Ost-Ausschuss-Osteuropavereins (OAOEV). „Mittelständler machen im Zweifelsfall kein Geschäft mehr in Russland“ führt Büchele fort und wird dabei deutlich: „Ich verurteile, dass die Vereinigten Staaten in dieser Weise in Geschäftsbeziehungen zwischen deutschen und russischen Unternehmen eingreifen.

Gutes Gas, böses Gas?

Süddeutsche Zeitung

Frau Augstein analysiert in ihrer Kolumne, die außenpolitischen Hürden, die der Bau von Nord Stream 2 mit sich bringt. Dabei sei die Interessenlage innerhalb der EU zwiegespalten. Während die westeuropäischen Staaten und deren Unternehmen hinter dem europäischen Pipeline-Projekt stehen, wünschen sich vor allem Osteuropäische Politiker, dass die Pipelines nicht um ihre Länder herumlaufen.

Nichts ist normal

Süddeutsche Zeitung

Mit Peter Altmaier ist erstmals seit der Krim-Annexion im Jahr 2014 wieder ein deutscher Wirtschaftsminister bei dem Wirtschaftsforum in St. Petersburg vertreten. Deutschland und Russland wollen vorsichtig ihre Wirtschaftsbeziehungen vertiefen, doch drohende Sanktionen aus den USA torpedieren die Annäherung.

Trostloses Rumänien: Eine Nacht im Armenhaus der EU

Trotz der Mitgliedschaft in der EU gilt Rumänien heute immer noch als Armenhaus Europas. Dazu kommen weitere Probleme wie die mangelnde Rechtssicherheit sowie die Korruption, welche die wirtschaftliche Entwicklung des Landes hemmen. Anja Quiring, Regionaldirektorin Südosteuropa im Ost-Ausschuss - Osteuropaverein (OAOEV), weist jedoch darauf hin, dass Rumänien wesentliche Fortschritte gemacht hat, seit es vor zwölf Jahren der EU beigetreten ist. Das Land weist aktuell ein Wirtschaftswachstum von sieben Prozent auf, so viel wie kein anderer EU-Mitgliedstaat. Doch dies sei nicht genug. Rumänien müsse Perspektiven für die jungen Leute schaffen, damit diese in ihrer Heimat blieben und die positiven politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Rumänien vorantrieben.

Weber setzt Europas Ruf aufs Spiel

Manfred Weber, der deutsche Spitzenkandidat der EVP im Europawahlkampf, hat in den vergangenen Wochen mehrfach verkündet, im Fall seiner Wahl zum Chef der EU-Kommission das Projekt Nord Stream 2 stoppen zu wollen. Aus Sicht von Wolfgang Büchele, dem Vorsitzenden des Ost-Ausschusses – Osteuropavereins (OAOEV), ist Webers Vorstoß politisch motiviert und zielt darauf ab, die Stimmen der mittelosteuropäischen Mitgliedstaaten, die zu den schärfsten Gegnern dieses Energieprojektes gehören, für seine Kandidatur zu gewinnen. Wie Büchele in seinem Gastbeitrag schreibt, droht Webers Vorgehen den Ruf der EU als Investitionsstandort nachhaltig zu beschädigen. Die EU-Kommission sollte die legitimen Interessen der mehr als 670 am Projekt beteiligten Unternehmen schützen und den politischen Kampf um Nord Stream 2 beenden.

Auf Gott vertrauen

Viele Ukrainer haben das Assoziierungsabkommen mit der EU als den ersten Schritt zur ukrainischen Mitgliedschaft in EU und Nato gesehen. Doch der Weg dorthin könnte noch sehr lang sein. In der Ukraine gibt es nach wie vor Probleme mit Korruption, was viele westliche Unternehmen davon abhält, in das Land zu investieren. Trotzdem zeigt sich der Ost-Ausschuss – Osteuropaverein (OAOEV) optimistisch. Stefan Kägebein, Regionaldirektor Osteuropa im OAOEV, ist der Meinung, dass mit der Reform des Bankensektors sowie der Digitalisierung des öffentlichen Beschaffungswesens wichtige Schritte für die Etablierung eines guten und vertrauensvollen Investitionsklimas in der Ukraine gemacht wurden.

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