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In der Adventssitzung des Arbeitskreises Gesundheitswirtschaft von Ost-Ausschuss und German Health Alliance am 1. Dezember ging es um die Unterstützung ukrainischer Kliniken sowie um Kooperationsmöglichkeiten mit Tschechien und Armenien. Geleitet wurde das Online-Treffen durch die Arbeitskreissprecherin Martina Unseld. 
Die Herausforderungen für Lieferketten und Logistik infolge des russischen Krieges gegen die Ukraine standen am 24. November im Mittelpunkt der Konferenz „Bewegte Zeiten: Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf Lieferketten und Logistik - Rückblick und Vorschau“ in Hamburg, die die Kühne Logistics University (KLU) und der Ost-Ausschuss im Rahmen des 70-jährigen Jubiläums des Ost-Ausschusses auf dem Hamburger KLU-Campus veranstalteten.
Noch liegt Tadschikistan beim Handel mit Deutschland unter den 29 Ländern des Ost-Ausschusses auf dem letzten Platz. Doch das muss nicht so bleiben: Das zentralasiatische Land nutzt Wasserkraft und empfiehlt sich für die Ansiedlung klimaneutraler Produktion. Um Tadschikistan mit seinen Möglichkeiten vorzustellen, war eine 50-köpfige Delegation unter Leitung des Ersten Vize-Premierministers Davlatali Said drei Tage lang in Deutschland unterwegs, begleitet durch den Ost-Ausschuss.
Die Perspektiven eines gemeinsamen regionalen Marktes, die Grüne Agenda und die Rolle der privaten Wirtschaft standen im Mittelpunkt des Wirtschaftsforums zu den Ländern des Westlichen Balkans, das am 25. Oktober 2022 in Berlin stattfand. Dabei wurde deutlich, dass jedes der sechs Länder Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien, Montenegro und Serbien vor je eigenen Herausforderungen steht, zugleich aber mehr regionale Kooperation nötig ist, um diese zu bewältigen.
Bundeskanzler Olaf Scholz und der ukrainische Premierminister Denys Schmyhal eröffneten am 24. Oktober 2022 das 5. Deutsch-Ukrainische Wirtschaftsforum in Berlin. An den anschließenden Panel-Diskussionen nahmen unter anderem Vizekanzler Robert Habeck, die ukrainische Vize-Premierministerin Yulia Svyrydenko, Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze sowie weitere Regierungsmitglieder und Unternehmensvertreter aus der Ukraine und Deutschland teil. Im Zentrum der Veranstaltung standen Pläne und Projekte zum Wiederaufbau des kriegszerstörten Landes. Der große Andrang bei der Konferenz, die zudem per Livestream übertragen wurde, zeigte das breite Interesse der deutschen Wirtschaft, sich beim Wiederaufbau zu engagieren.
Ökonomisch sind die Länder Osteuropas als Handelspartner schon seit mehr als einem Vierteljahrhundert eine absolute Erfolgsgeschichte für die deutsche Wirtschaft. Mit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine wurden manche Brücken abgebrochen. Das Ost West Wirtschaftsforum Bayern (OWWF) und der Ost-Ausschuss widmeten sich deshalb im Bayerischen Landtag der Region unter dem Motto: „Neue Brücken bauen in schwierigen Zeiten“. Im Mittelpunkt standen die Themen Lieferketten, Logistik, Rohstoffe, neue Partner, Energiekrise und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft in stürmischen Zeiten. 
Nicht erst seit Beginn des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine schauen die Unternehmen im europäisch-asiatischen Handel nach Alternativen zur Nordroute über Russland. Alle möglichen Alternativrouten haben gemeinsam, dass sie wie die nördliche Route über Kasachstan führen. Über die Vor- und Nachteile dieser Alternativen und deren Einbindung in das Global Gateway Programm der Europäischen Union diskutierten im Rahmen der 35. Sitzung des Berliner Eurasischen Klubs in Brüssel am 18. Oktober 2022 Vertreter der kasachischen Regierung, der Europäischen Kommission sowie Vertreter von Unternehmen und Finanzierungsorganisationen. 
Wie funktioniert das ukrainische Gesundheitssystem unter Kriegsbedingungen und wie lässt sich die Hilfe für den Wiederaufbau effizient organisieren? Diese beiden Fragen prägten das 5th German – East European & CIS Health Forum, das der Ost-Ausschuss gemeinsam und die GHA – German Health Alliance in Berlin organisierten. Neben zahlreichen Expertinnen und Experten aus dem deutschen und ukrainischen Gesundheitssektor reiste auch der stellvertretende ukrainische Gesundheitsminister Oleksii Iaremenko an.

Im Rahmen seines Berlin-Besuchs nahm der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán am 10. Oktober am Wirtschaftsforum Ungarn teil, das der Ost-Ausschuss gemeinsam mit der Deutsch-Ungarischen Industrie- und Handelskammer (AHK) und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) organisierte. Begleitet wurde der Regierungschef von einer hochrangigen ungarischen Delegation, zu der der auch Außenminister Péter Szijjártó und Industrieminister László Palkovics gehörten.

Eine zwölfköpfige Wirtschaftsdelegation unter der Leitung von Veridos-Vertriebschef Thomas Morian besuchte vom 3. bis 5. Oktober die georgische Hauptstadt Tiflis. Auf dem dichtgedrängten Programm standen Gespräche im Ministerium für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung, im Außen- und Landwirtschaftsministerium, in der IT-Agentur des Wirtschaftsministeriums, in der Handelskammer und dem Verband der deutschen Wirtschaft in Georgien.

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