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Über 4.700 Kilometer liegen zwischen Hamburg und Bischkek. Diese große Entfernung muss kein Hindernis für gute Wirtschaftsbeziehungen sein, wie der rege Zulauf zum Tag der kirgisischen Wirtschaft in Hamburg zeigte, zu dem am 8. November über 180 Teilnehmer aus beiden Ländern zusammenkamen. Ziel war es, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und der zentralasiatischen Republik zu stärken und Möglichkeiten für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu erkunden
So voll war es selten im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin: Über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfolgten am 24. Oktober im Rahmen des 6. Deutsch-Ukrainischen Wirtschaftsforums die Reden des deutschen und ukrainischen Regierungschefs, eine Gesprächsrunde von Wirtschaftsminister Habeck mit seiner ukrainischen Kollegin Svyrydenko sowie drei hochkarätig besetzte Panel-Diskussionen. Ein Höhepunkt war die Live-Zuschaltung des ukrainischen Präsidenten Selenskyj.
Vom 8. bis zum 10. Oktober 2023 reiste eine erste deutsche Wirtschaftsdelegation in die Ukraine. Initiiert wurde die Reise, an der zehn Personen teilnahmen, von der weltweit agierenden Risikomanagementberatung Control Risks. Die Organisation erfolgte in Partnerschaft mit der AHK Ukraine und dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft. Besucht wurden die beiden Wirtschaftszentren Lwiw (Lemberg) und die Hauptstadt Kyjiw inklusive kleinerer Ausflüge ins Umland der Städte.
Die EU ist der wichtigste Wirtschafts- und Handelspartner Kasachstans. Rund die Hälfte des kasachischen Außenhandels und der Auslandsinvestitionen entfallen auf die EU. Gleichzeitig wird die Rolle Chinas in Zentralasien und in Kasachstan als wesentlich größer wahrgenommen. Wie die EU ihre tatsächliche Bedeutung sichtbarer machen und ihr Gewicht in der Region erhöhen kann, war Thema des 38. Treffens des Berliner Eurasischen Klubs in der EU-Hauptstadt Brüssel. Mit dabei waren Vertreter der kasachischen Regierung, der Europäischen Kommission und der Wirtschaft.
Am 13. Oktober fand das 6th German – Eastern European & Central Asian Health Forum des Ost-Ausschusses und der GHA – German Health Alliance in Berlin statt. Im Mittelpunkt der sechsten Ausgabe mit über 100 Teilnehmern standen Investitionen in die Gesundheit, die Schaffung von Innovationszentren, der (Wieder-)Aufbau einer modernen Gesundheitsinfrastruktur und Partnerschaften zur Stärkung der Gesundheitssysteme.
Am 4. und 5. Oktober fand die sechste Ausgabe des Western Balkans Digital Summit der Länder des Westlichen Balkans in Sarajevo statt. Auf der zweitägigen Veranstaltung kamen rund 500 Teilnehmende, darunter Vertreterinnen und Vertreter von 150 Unternehmen und mehr als 100 Referentinnen und Referenten, zusammen. Das diesjährige Event wurde vom Ministerium für Kommunikation und Verkehr von Bosnien und Herzegowina mit Unterstützung des Regionalen Kooperationsrats (RCC) ausgerichtet.
Gemeinsam mit der Deutsch-Rumänischen Industrie- und Handelskammer (AHK Rumänien) veranstaltete der Ost-Ausschuss am 28. und 29. September das 2. Deutsch-Rumänische Wirtschaftsforum in Berlin, in das erstmals auch das EU-Kandidatenland Moldau einbezogen wurde. Neben dem moldauischen Premierminister Dorin Recean und dem rumänischen Wirtschaftsminister Stefan Radu Oprea nahm auch Vize-Kanzler Robert Habeck teil. Eröffnet wurde die Konferenz mit einer Videobotschaft von Bundeskanzler Olaf Scholz.
Die Perspektiven der schrittweisen Eingliederung der sechs Staaten des Westlichen Balkans in den europäischen Binnenmarkt standen am 26. September im Mittelpunkt des Regionalen Wirtschaftsforums anlässlich des Wirtschaftsministertreffens im Rahmen des sogenannten Berlin-Prozesses. Das Forum in Tirana wurde vom albanischen Ministerium für Wirtschaft und Finanzen gemeinsam mit dem Western Balkans 6 Chamber Investment Forum (WB6 CIF) und der Vereinigung der Industrie- und Handelskammern Albaniens organisiert und vom Ost-Ausschuss und der DIHK unterstützt.
Wie wird der Westliche Balkan im Jahr 2030 aussehen? Unter dem Titel „The Western Balkans 2030 and Beyond“ organisierte der Ost-Ausschuss gemeinsam mit der Deutsch-Serbischen Wirtschaftskammer (AHK Serbien) am 13. und 14. September ein regionales Wirtschaftsforum in Belgrad. Ziel war es, anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft für den Westlichen Balkan die für die wirtschaftliche Entwicklung der Region relevanten Themen einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten und gemeinsam auf eine Zeitreise zu gehen.
Bei der Konferenz „Made in Poland“ präsentierten sich am 8. September im Berliner Kongresszentrum „Kosmos“ polnische Unternehmen, die bereits auf dem deutschen Markt erfolgreich sind oder dort in Kürze durchstarten möchten. Der Ost-Ausschuss war erstmals Partner der Veranstaltungsreihe.

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