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Eine Delegation unter Beteiligung des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft begleitete Bundeskanzler Olaf Scholz Mitte September 2024 nach Usbekistan und Kasachstan. Die zwölfköpfige Wirtschaftsdelegation, der auch die beiden stellvertretenden Ost-Ausschuss Vorsitzenden Christian Bruch (Siemens Energy) und Philipp Haußmann (Ernst Klett AG) angehören, wurde vom Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) Michael Kellner geleitet.
Die bereits dritte gemeinsame Konferenz von Ost-Ausschuss und AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft mbH (aka Bank) in Frankfurt am Main in diesem Jahr widmete sich am 12. September 2024 unter dem Titel „Osteuropa - der Markt für den Mittelstand“ den Chancen und Herausforderungen für deutsche Mittelständler in Mittel- und Osteuropa. Es wurde einerseits deutlich, dass Mittel- und Osteuropa angesichts des Kostendrucks und der Konjunkturschwäche in Deutschland ein wichtiger Absatz- und Beschaffungsmarkt für deutsche Klein- und Mittelunternehmen ist, dass andererseits aber auch der Wettbewerbsdruck in der Region spürbar zugenommen hat.

Am 28. August kamen mehr als 150 Wirtschaftsvertreterinnen und -vertreter aus Kasachstan und Deutschland im Haus der Deutschen Wirtschaft zur 15. Sitzung des Deutsch-Kasachischen Wirtschaftsrats zusammen. Der große Andrang gibt Anlass zur Hoffnung, dass sich die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen spürbar beleben. Das Treffen diente auch der Vorbereitung des für September anstehenden Besuchs von Bundeskanzler Olaf Scholz in Astana.

Mit einem neuen Fachkräfteeinwanderungsgesetz will die Bundesregierung verstärkt dringend benötigtes Personal ins Land holen. Bislang galt dabei die komplexe Vergabe von Arbeitsvisa über die deutschen Botschaften, die oft Monate dauert, als gravierendes Hindernis. Das Auswärtige Amt verspricht nun Besserung durch das Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten (BfAA) als zentraler Servicestelle. Vor diesem Hintergrund organisierte der Ost-Ausschuss einen Besuch der in Brandenburg an der Havel ansässigen Behörde, an dem am 18. Juli rund 30 Personen teilnahmen.
Anlässlich eines Auswertungsgesprächs zur Ukraine Recovery Conference (URC) in Berlin zogen Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen eine positive Bilanz der eigentlichen Konferenz auf dem Berliner Messegelände, berichteten aber gleichzeitig von gravierenden Problemen bei der Umsetzung von Projekten. Vor allem Finanzierungsfragen bremsen den Wiederaufbau. An der von Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Michael Harms moderierten Runde nahmen 80 Interessierte teil.
Fast 100 Personen verfolgten am 11. Juli ein spannendes Webinar zum ukrainischen Energiesektor, zu dem der Ost-Ausschuss und die Rechtsexperten von Golaw gemeinsam eingeladen hatten. Unter dem Titel „ Energy System of Ukraine: Current Status and Investment Opportunities. Green Transformation“, berichteten insgesamt sieben Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Politik und internationalen Organisationen über die aktuellsten Entwicklungen. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf den Themen Biomethan und Solar sowie auf regulatorischen und finanziellen Anreizen für Investoren.
Russland ist weniger eine Black-Box, als viele denken. Trotz zunehmend autoritärer und repressiver Strukturen veröffentlicht die russische Bürokratie noch Datenmaterial, aus dem sich ein recht umfassendes Bild der Entwicklung des Landes herauslesen lässt. Diese Kernbotschaft vermittelte Jekaterina Schulmann bei Ihrem Vortrag am 10. Juli in der Ost-Ausschuss-Geschäftsstelle.
Rund 100 Gäste, darunter zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter teilnehmender Unternehmen, kamen am 27. Juni bei hochsommerlichen Temperaturen im Berliner Prachtwerk zusammen, um den 21. Jahrgang des Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft für die Länder des Westlichen Balkans willkommen zu heißen. Die 63 Nachwuchskräfte aus den sieben Ländern der Region absolvieren ab Anfang Juli drei- bis sechsmonatige Praktika in deutschen Unternehmen.
Die Kirgisische Republik wirbt für mehr Engagement in ihrem Land. Dazu reiste am 20. Juni eine große Delegation von Regierungs-, Banken- und Wirtschaftsvertretern nach Frankfurt am Main. Im Mittelpunkt der Konferenz, die von der AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft mbH, dem Ost-Ausschuss und der Botschaft der Republik Kirgisistan organisiert wurde, standen die Themen Finanzierung sowie Rohstoffe, Logistik und Energie.
Europa und die Perspektiven der EU-Erweiterung waren die dominierenden Themen der diesjährigen Jahresveranstaltung des Ost-Ausschusses, an der Milojko Spajic, Premierminister des EU-Beitrittsanwärters Montenegro, als Ehrengast teilnahm. Neben ihm konnte der Ost-Ausschuss über 220 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Diplomatie an einem besonderen Ort begrüßen.

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