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Über 50 Unternehmensvertreterinnen und -vertreter nahmen am 5. Juni an der Delegationsreise des Ost-Ausschusses und des Deutsch-Usbekischen Wirtschaftsrates nach Taschkent teil. Auf der Agenda standen die 8. Sitzung des Deutsch-Usbekischen Wirtschaftsrates, ein bilaterales Businessforum sowie zahlreiche bilaterale Gespräche. Den Auftakt eines intensiven Tages bildete die Sitzung des Wirtschaftsrates, die von den beiden Co-Vorsitzenden, Premierminister Abdulla Aripov auf der usbekischen und Ost-Ausschuss-Präsidiumsmitglied Manfred Grundke auf der deutschen Seite eröffnet wurde.
Am 31. Mai lud die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) Bulgarien zum 2. Burgas Connectivity Forum in die bulgarische Hafenstadt ein, das auch in diesem Jahr vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft als Partner unterstützt wurde. Damit setzte die KAS ein im vergangenen Jahr begonnenes Veranstaltungsformat fort, bei dem Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft Trends und Herausforderungen der Vernetzung innerhalb Südosteuropas sowie mit den Nachbarregionen diskutieren.
Vom 27. bis 31. Mai organisierten das Team „Thüringen International“ der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen und der Ost-Ausschuss in enger Zusammenarbeit mit Commit und den deutschen Wirtschaftsvereinigungen vor Ort eine gemeinsame Delegationsreise nach Armenien und Georgien, an der insgesamt 20 Personen teilnahmen.
Über 150 Jubiläumsgäste nahmen am 15. Mai 2024 in Astana an der 40. Sitzung des Berliner Eurasischen Klubs teil, zu der der Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und die Botschaft der Republik Kasachstan in Deutschland gemeinsam eingeladen hatten. Im Fokus der Jubiläumssitzung in der kasachischen Hauptstadt, die im Rahmen einer Delegationsreise des Ost-Ausschusses stattfand, standen bilaterale Rohstoffkooperationen und die landwirtschaftliche Zusammenarbeit. Beide Branchen haben eine strategische Bedeutung für Deutschland und Kasachstan und bieten viele Möglichkeiten für neue Unternehmensprojekte.
Am 1. Mai 2024 jährte sich zum 20. Mal die Erweiterung der Europäischen Union um zehn mittelost- und südeuropäische Staaten. Der Beitritt von Estland, Lettland, Litauen, Polen, der Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn, Malta und Zypern war 2004 die mit Abstand größte EU-Erweiterungsrunde. Rund 200 Gäste, darunter Vize-Kanzler Robert Habeck, der slowenische Wirtschaftsstaatssekretär Matevž Frangež und Botschaftsvertreter aller zehn Beitrittsstaaten haben sich auf Einladung des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, des BDI und der DIHK am 8. Mai im Haus der Deutschen Wirtschaft zu einer Konferenz getroffen, um Bilanz zu ziehen und auf die Zukunft der EU zu blicken.
Es sind unruhige Zeiten in Georgien: In der Hauptstadt Tiflis kommt es nahezu täglich zu Demonstrationen gegen ein „Transparenzgesetz“, das Nichtregierungsorganisationen (NGOs), die Geld aus dem Ausland erhalten, zur Kennzeichnung als „ausländische Agenten“ verpflichtet. Anfang Mai reiste der Staatsekretär im BMW Sven Giegold in Begleitung einer kleinen Wirtschaftsdelegation nach Tiflis, die vom Ost-Ausschuss und von der Deutschen Wirtschaftsvereinigung (DWV) in Georgien organisiert worden war. Geleitet wurde die Unternehmerdelegation von Marc-Julian Siewert von der Veridos GmbH.
Lettland bereit sich auf ein epochales Datum in seiner Geschichte vor: Am 1. Mai 2024 jährt sich der EU-Beitritt des Landes zum 20. Mal. In Riga, der lettischen Hauptstadt und größten Stadt des Baltikums, werden schon die dunkelblauen mit gelben Sternen versehenen Banner an den Gebäuden angebracht. Politisch bedeutete der EU-Beitritt für das Land nichts weniger als die Rückkehr nach Europa. Im Vorfeld der Feierlichkeiten reiste vom 15. bis 16. April eine 15-köpfige Wirtschaftsdelegation des Ost-Ausschusses und der AHK Baltikum nach Riga, um neue Geschäftspotenziale zu entwickeln.
Zu den größten Herausforderungen im Außenhandel oder bei grenzüberschreitenden Investitionen gehören häufig nicht Entfernungen, Zollhürden oder rechtliche Rahmenbedingungen, sondern die Finanzierung und Absicherung von Projekten. Hier konkurrieren deutsche Unternehmen nicht selten mit internationalen Wettbewerbern, die die Finanzierung häufig selbst mitbringen. Der Finanzierung und Absicherung deutscher Exporte und Investitionen war daher am 18. April eine gut besuchte Außenwirtschaftskonferenz Osteuropa, die der Ost-Ausschuss gemeinsam mit der AKA Export and Trade Bank in der AKA-Zentrale mitten im Frankfurter Bankenviertel organisierte.
Der deutsch-kasachische Handel hat sich in den vergangenen Jahren durchaus positiv entwickelt. Gemessen an den bilateralen Möglichkeiten und den geopolitischen Notwendigkeiten bleibt die Wirtschaftskooperation aber dramatisch hinter den bestehenden Potenzialen zurück. Dies verdeutlichte eine hervorragend besetzte Veranstaltung zur „Deutsch-Kasachischen Rohstoffkooperation“ am 12. April, zu der die kasachische Botschaft, die Technische Universität Bergakademie Freiberg und der Ost-Ausschuss gemeinsam in die Vertretung Sachsens in Berlin eingeladen hatten.
Kritische Rohstoffe in großen Mengen und ein unerschöpfliches Potenzial für Wind-, Wasser- und Sonnenenergie – die fünf Länder Zentralasiens und deren kaspischer Nachbar Aserbaidschan sind ideale Partner der deutschen Wirtschaft für die Klimawende. Dies unterstrichen hochrangige Vertreter aus der Region anlässlich einer Wirtschaftskonferenz am 12. März in Mainz, zu der IHK Rheinhessen, IHK Pfalz, das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium und der Ost-Ausschuss gemeinsam eingeladen hatten.

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