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Unter den fünf zentralasiatischen Staaten belegt Kirgisistan mit seinen gut sieben Millionen Einwohnern den dritten Platz im deutschen Handel mit der Region und steht damit im Schatten seiner größeren Nachbarn Kasachstan und Usbekistan. Um hier aufzuholen, traf sich Staatspräsidenten Sadyr Dschaparow am 27. November bei seinem Berlin-Besuch auf Einladung des Ost-Ausschusses mit deutschen Unternehmen, um Perspektiven der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Kirgisistan und Deutschland auszuloten.
In der Webinar-Reihe „Pushing Eastern Europe Forward“ lud der Ost-Ausschuss am 12. November zwei renommierte Wirtschaftsexperten ein, um einen Ausblick auf die wirtschaftliche Entwicklung in Mittel- und Osteuropa im kommenden Jahr 2025 zu wagen und dabei auch über mögliche Auswirkungen der Rückkehr von Donald Trump ins Amt des US-Präsidenten zu sprechen. Das Fazit: Für Schwarzmalerei gibt es keinen Anlass.
Am 22. und 23. Oktober lud der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Montenegro zur Regionalen Wirtschaftskonferenz nach Budva ein, um eine Zwischenbilanz nach zehn Jahren Berlin Prozess zu ziehen und die Perspektiven der Länder des Westlichen Balkans (WB-6) für die Integration in die Europäische Union (EU) zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen zentrale Herausforderungen, vor allem bei der Fachkräftesicherung, der Grünen Transformation und der Digitalisierung.
Die 41. Sitzung des Berliner Eurasischen Klubs in Brüssel am 17. Oktober 2024 diente einer Bestandsaufnahme, wo die kasachische Wirtschaft mit Blick auf das Thema ESG (Environmental, Social and Governance) aktuell steht und inwieweit die grüne Wirtschaftstransformation in der größten Volkswirtschaft Zentralasiens vorangekommen ist. Brüssel war als Veranstaltungsort gut gewählt, denn ESG-Regelungen werden nicht mehr national sondern im Verbund der Europäischen Union beschlossen und gestaltet.

Im Ostseeraum produzierter grüner Wasserstoff soll in naher Zukunft bis nach Mitteleuropa fließen und unter anderem die Unternehmen in den polnischen, deutschen und niederländischen Industriezentren mit günstiger Energie versorgen. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass diese Vision einer sicheren und klimafreundlichen Energieversorgung in naher Zukunft Realität werden wird. Diesen Eindruck konnten am 16. Oktober die rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz zur „Entwicklung des Wasserstoffmarktes im Ostseeraum“ gewinnen.

Am 11. Oktober fand in der Berliner Vagabund Brauerei erstmals ein Oktoberfest-Empfang statt, der vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und der DF Deutsche Forfait AG gemeinsam organisiert wurde. Über 100 geladene Gäste aus Unternehmen, Verbänden und Berliner Botschaften feierten im Kesselhaus der Brauerei in den historischen Osram Höfen ein zünftiges berlin-bayerisches Fest. Dabei stand auch das Partnerland Estland im Blickpunkt.

Vom 2. bis 3. Oktober organisierte die Deutsch-Kosovarische Wirtschaftsvereinigung (KDWV) das 2. Deutsch-Kosovarische Wirtschaftsforum in der kosovarischen Hauptstadt Prishtina. Ziel des Wirtschaftsforums, das der Ost-Ausschuss als zentraler Partner unterstützte, ist die Förderung von Innovationen und Kooperationen zwischen deutschen und kosovarischen Unternehmen. Mehr als 500 Teilnehmende nutzten das breite Angebot. Eröffnet wurde das Forum vom Sondergesandten der Bundesregierung für den Westlichen Balkan Manuel Sarrazin und dem Vizepremierminister Kosovos Besnik Bislimi.
Am 1. Oktober fand in Prishtina zum dritten Mal die Veranstaltung „Suppliers Balkan Expo - SUBEX“ statt. Der Ost-Ausschuss unterstützte die Veranstaltung auch in diesem Jahr als Partner. Der Fokus der SUBEX 2024 lag auf den Branchen Automotive, Metall, Textil, Holz- und Leichtindustrie, Agrar- und Ernährungswirtschaft, Transport und Logistik sowie IT für die Industrie.

Vom 18. bis 20. September 2024 hielt sich auf Einladung des Zentrums Liberale Moderne und der East Europe Foundation eine Reisegruppe aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedener Bundestagsabgeordneten, von Berlin Economics und des Ost-Ausschusses in Kyjiw auf. Die Gruppe traf Unternehmer, Abgeordnete, NGOs und Think Tanks, besuchte Kriegsschauplätze, besichtigte ein Untersuchungszentrum für Kriegswaffen – und kam dem Grauen des Krieges doch nicht wirklich näher.

Der Berlin Prozess kehrt nach zehn Jahren nach Hause zurück: 2014 wurde das Format auf Initiative der damaligen Bundesregierung ins Leben gerufen, um die EU-Annäherung der sechs Länder des Westlichen Balkans (WB-6) Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien zu unterstützen; am 14. Oktober findet der zehnte Westbalkan-Gipfel der Staats- und Regierungschefs wieder in Berlin statt. In Vorbereitung des Jubiläumsgipfels lud Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck am 24.

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