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Beim German-Armenian Business Dialogue, organisiert vom Ost-Ausschuss, Enterprise Armenia und der DWV Armenien, standen am 20. März die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung Armeniens und die Rahmenbedingungen für ausländische Investoren im Mittelpunkt. Ein beherrschendes Thema der Online-Konferenz war auch der aktuelle Friedensprozess zwischen Armenien und Aserbaidschan, der erheblich zur wirtschaftlichen Attraktivität der Region beitragen könnte.
Auf großes Interesse von Unternehmen stieß ein Abstimmungsgespräch mit dem zuständigen Abteilungsleiter des Bundeswirtschaftsministeriums Christian Forwick, das der Ost-Ausschuss am 25. Februar im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin organisierte. Rund 50 Vertreterinnen und Vertreter aus der Wirtschaft diskutierten Fragen zu den Themen Finanzierung und Versicherungen, Ausschreibungen und Vergabekriterien, Energie, Landwirtschaft und Transport. Das Gespräch fand unter Chatham House Rule statt.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und die damit verbundenen Sanktionen im Transit durch Russland haben den so genannten Mittleren Korridor als alternative Handelsroute zwischen China und der EU schlagartig in den Blickpunkt gerückt. Eine internationale Konferenz in Hamburg, die die örtliche Handelskammer gemeinsam mit dem Ost-Ausschuss organisierte, beweist, dass es den beteiligten Ländern mit einer Optimierung der neuen Logistikroute und einer intensiven Zusammenarbeit sehr ernst ist. Die EU hat dagegen weiterhin Mühe, mit der neuen Dynamik Schritt zu halten.

Am 12. Februar fand in der Botschaft der Republik Kasachstan in Berlin eine Podiumsdiskussion zur Bildungs- und Wissenschaftskooperation zwischen Kasachstan und Deutschland statt. An der Veranstaltung nahmen deutsche und kasachische Akteure aus dem Hochschul- und Berufsbildungsbereich teil, um über die zukünftige Zusammenarbeit und Best Practices zu diskutieren. 

Der Andrang war groß: Rund 250 Gäste wollten am 30. Januar beim traditionellen Neujahrsempfang des Ost-Ausschusses dabei sein. Unter den Besuchern in der Eventlocation „Deep“ in der ehemaligen Bötzow-Brauerei in Berlin-Prenzlauer Berg waren zahlreiche Botschafterinnen und Botschafter der Ost-Ausschuss-Partnerländer sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verbänden. Gastredner des Abends war Botschafter Jan Tombiński, Geschäftsträger der Republik Polen in Deutschland, der unter anderem über die Ziele der polnischen EU-Ratspräsidentschaft berichtete, die Anfang Januar begonnen hat.
Bioökonomie und ihr Beitrag zur globalen Ernährungssicherung waren am 18. Januar Thema eines Fachpanels im Rahmen des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) aus Anlass der Grünen Woche 2025, das von der German Agribusiness Alliance (GAA) und dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) organisiert wurde. Geografisch standen die Ukraine und Kasachstan im Mittelpunkt, die durch den ukrainischen Minister für Agrarpolitik und Ernährung Witalij Kowal und den kasachischen Vize-Agrarminister Ermek Kenschekhanuly vertreten wurden.
Mit Reden von Bundeskanzler Olaf Scholz und seines ukrainischen Amtskollegen Denys Schmyhal begann am 11. Dezember im Berliner Haus der Deutschen Wirtschaft das 7. Deutsch-Ukrainische Wirtschaftsforum. Rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und zahlreiche Pressevertreterinnen und -vertreter unterstrichen eindrucksvoll das große Interesse am Wiederaufbau und der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit der Ukraine.
Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Kasachstan haben sich in den letzten Jahren intensiviert. Deutschland ist einer der größten europäischen Investoren, insbesondere in den Bereichen Maschinenbau, erneuerbare Energien und Infrastruktur. Voraussetzung für Investitionen ist deren Finanzierung. Finanzierungsfragen standen auf der 42. Sitzung des deutsch-kasachischen Berliner Eurasischen Klubs (BEK), die am 5. Dezember in Berlin stattfand, im Mittelpunkt.

In einer weiteren Online-Ausgabe der Ost-Ausschuss-Reihe „Business for Business – aktuelle wirtschaftliche Situation in Russland“ informierten Juristen und Unternehmensvertreter am 3. Dezember über den Stand und die Wirkung der Sanktionen gegen Russland und aktuelle Entwicklungen. Fazit: Das russische und europäische Recht driften immer weiter auseinander. Die Hürden für wirtschaftliche Kontakte zwischen der EU und Russland werden immer höher.

Die dritte gemeinsame Konferenz von Ost-Ausschuss und der Hamburger Kühne Logistics University (KLU) widmete sich am 28. November dem Thema „Industrie und Logistik als Wegbereiter der grünen Transformation in Mittel- und Osteuropa“. Eröffnet wurde die Veranstaltung in der KLU in der Hamburger Hafen City von Gastgeber Immo Schmidt-Jortzig, Executive Director of Administration der KLU, und vom Ost-Ausschuss-Präsidiumsmitglied Prof. Peer Witten. Herausforderungen und Schritte zur Umsetzung der grünen Transformation in Mittel- und Osteuropa standen im Zentrum der Vorträge und Diskussionen.

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