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Podiumsdiskussion im Bankenverband sucht nach Antworten auf die Wirtschaftskrise

Am 8. Dezember 2009 veranstalteten der Bankenverband und der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft gemeinsam eine Podiumsdiskussion zu „Finanzierungsfragen im Russlandgeschäft – Antworten in der Krise“. Vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise diskutierten deutsche und russische Experten über die Maßnahmen der russischen Regierung zur Stabilisierung des Bankensystems, die Finanzierungssituation in Russland sowie die Möglichkeiten zur Finanzierung und Absicherung von Geschäften für die deutsche Wirtschaft.

Parlamentarischer Abend des Ost-Ausschusses mit Kroatiens Staatspräsident Stipe Mesic

In seiner Amtszeit wird Kroatiens Präsident Stjepan „Stipe“ Mesic den EU-Beitritt seines Landes nicht mehr erleben. Diese endet im Februar 2010. Doch das Ziel, nach dem NATO-Beitritt im Frühjahr 2009 nun auch EU-Mitglied zu werden, ist zum Greifen nahe. Dies ist nicht zuletzt dem Mann mit dem Vollbart zu verdanken, der Anfang der 90er Jahre für kurze Zeit der letzte Präsident der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien war und in den nun bald zehn Jahren als kroatischer Präsident sein von den Balkankriegen hart getroffenes Land konsequent nach Westen steuerte.

Sehr geehrter Herr Staatspräsident Mesic, Eure Exzellenz Dr. Kovac, Exzellenzen, Sehr geehrte Abgeordnete, liebe Ost-Ausschuss-Mitglieder, meine Damen und Herren,

Eine erste Bilanz von sechs Monaten Östliche Partnerschaft der EU

Seit dem 7. Mai 2009 ergänzt die sogenannte Östliche Partnerschaft die bisherige Europäische Nachbarschaftspolitik (ENP). Geografisch fasst die Initiative, die auf schwedisch-polnischen Druck hin entstand, die Länder Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Moldau und die Ukraine in einem politischen Rahmen zusammen. Einerseits dient die Initiative als Antwort auf die wachsende Kritik an einer ‘one-size fits all policy’ gegenüber den Nachbarstaaten der EU. Andererseits wird die Initiative auch als Erwiderung der französischen Initiative der Mittelmeerunion interpretiert.

Präsident Gjorge Ivanov wirbt bei einem Treffen auf Einladung des Ost-Ausschusses um deutsche Investoren

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank und dem DIHK organisierte der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft am 15. September ein Arbeitsessen mit dem Mazedonischen Präsidenten Gjorge Ivanov. An den Gesprächen im Berliner Hotel Adlon nahmen 40 Vertreter von Unternehmen, Ministerien und Verbänden beider Länder teil.

Umbrella-Agreement zur Absicherung des Energietransits durch die Ukraine nötig
Vor dem Hintergrund des Lieferstopps für russisches Gas über die Ukraine Anfang dieses Jahres wird erneut die Frage nach der Verlässlichkeit der russischen Gaslieferungen gestellt. Die Unterbrechung der Lieferungen russischen Gases lag aber ausschließlich in bilateralen Auseinandersetzungen zwischen Russland und der Ukraine begründet. Russland hat dabei in keiner Weise das Lieferverhältnis mit Deutschland in Frage gestellt.
Die Gaswirtschaft der EU war an den Verhandlungen zu den Liefer- und Transitverträgen zwischen der russischen und der ukrainischen Seite nicht beteiligt. Die Gasgesellschaften der EU sehen sich deshalb auch nicht in der Lage, materiell zu Lösungen des akuten bilateralen Problems beizutragen.

Deutsch-Russische Finanzierungsinitiative: Projektanträge können jetzt eingereicht werden.
Die vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft angeregte deutsch-russische Finanzierungsinitiative für Modernisierungsprojekte wurde im Rahmen der deutsch-russischen Regierungskonsultationen am 16. Juli in München konkretisiert: Um die Finanzierung laufender deutsch-russischer Projekte zu sichern, haben sich die deutsche KfW-IPEX-Bank und die russische Vneshekonombank (VEB) auf eine Rahmenkreditvereinbarung in Höhe von 500 Millionen Euro verständigt.

Anlässlich der deutsch-russischen Regierungskonsultationen am 16. Juli erschien dieser "Standpunkt" von Prof. Dr. Klaus Mangold in der FAZ.
Die deutsch-russischen Regierungskonsultationen in München am 16. Juli 2009 – erneut in bewährter Kombination mit dem Petersburger Dialog – veranlassen eine Bewertung des aktuellen Stands der Beziehungen beider Länder vor allem im Bereich der Wirtschaft.

Российско-германские межправительственные консультации, которые параллельно с форумом «Петербургский диалог» пройдут 16 июля в Мюнхене, являются прекрасным поводом для переоценки актуального состояния двусторонних отношений, и в первую очередь экономических связей.

Rückblick von Prof. Dr. Klaus Mangold auf das Geschäftsjahr 2008/2009
Im Jahr 2009 werden wir Zeuge einer tiefen Zäsur der Weltwirtschaft. Der starke Rückgang der globalen Wirtschaftsleistung wird langfristige Auswirkungen haben und zu einer neuen Sicht auf Finanzmärkte und Realwirtschaft führen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte Recht, als sie nach dem Zusammenbruch der Bank Lehman Brothers im September 2008 „ein Jahr schlechter Nachrichten“ kommen sah.

Deutschland hat als Exportnation im vergangenen Jahrzehnt wie kaum ein anderes Land von der Globalisierung der Märkte profitiert. 40 Prozent unseres Bruttoinlandsprodukts und jeder vierte Arbeitsplatz hängen vom Export ab. Entsprechend schwer fällt nun die Lähmung des Welthandels ins Gewicht.

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