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Neue georgische Regierung will Annäherung an die EU forcieren / Neustart im Verhältnis mit Russland

Zum Abschluss seines Jubiläumsjahres, in dem fast alle 21 Partnerländer bereist wurden, führte der Ost-Ausschuss am 6. Dezember mit einer Wirtschaftsdelegation unter Leitung von Geschäftsführer Rainer Lindner Gespräche in der georgischen Hauptstadt Tbilisi. Der Zeitpunkt der Reise war gut gewählt: Seit Ende Oktober ist die neue Regierung unter Premierminister Bidsina Iwanischwili, dem Gründer des bei den Parlamentswahlen siegreichen Oppositionsbündnisses „Georgischer Traum“, im Amt. In dieser Zeit ist es für beide Seiten wichtig, sich kennenzulernen und Themen für eine intensivere Kooperation auszuloten.

Russland verändert sich – die deutsche Wirtschaft will die neuen Chancen nutzen
 
In einem Gastbeitrag, der am 8. Mai in leicht gekürzter Form in der „Welt“ erschien, spricht sich der Ost-Ausschuss- Vorsitzende Eckhard Cordes dafür aus, die positiven Veränderungen in Russland zu unterstützen und die enge Partnerschaft zwischen Deutschland und Russland neu zu beleben. Der Ost-Ausschuss werde sich aktiv an der Entwicklung des Mittelstandes in Russland beteiligen. Gleichzeitig appellierte Cordes an die Bundesregierung,  wieder stärker die Rolle des natürlichen Ansprechpartners und Mittlers zwischen Russland und der EU einzunehmen.

Konferenz „Investieren im Kosovo“ am 7. März in Berlin mit hochrangiger Beteiligung

Eine Vize-Premierministerin, ein ehemaliger Vize-Kanzler, ein  früherer Staatsminister, ein aktueller Wirtschaftsminister und der Vorsitzende der Münchener Sicherheitskonferenz – das Aufgebot an internationaler Kompetenz bei der Berliner Konferenz „Investieren im Kosovo“ war beeindruckend. Kein Wunder, dass der Konferenzsaal im ersten Stock der Commerzbank-Repräsentanz am Brandenburger Tor bis auf den letzten Platz gefüllt war. Zusammengestellt hatten das Programm die Wirtschaftsinitiative für Kosovo ECIKS  mit Unterstützung der Südosteuropa-Gesellschaft, der Botschaft der Republik Kosovo in Berlin und dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft.

Meinungsaustausch über Wahlen in Russland

Am Montag, den 5. März, besuchten Mitglieder des Auswärtigen Ausschusses des finnischen Parlaments den Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft. Zur 12-köpfigen Delegation gehörte auch der frühere finnische Außenminister Ilkka Kanerva.

Zentrale Zukunftsfragen der globalen Ernährungssicherung

20 Jahre nach dem Weltgipfel von Rio de Janeiro wird im Juni 2012 erneut eine UN-Konferenz zur nachhaltigen Entwicklung stattfinden. „Green Economy“ und die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele werden dabei im Fokus stehen. Vor diesem Hintergrund diskutieren wir auf dem Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche im Januar 2012 in Berlin die zentralen Zukunftsfragen der globalen Ernährungssicherung.

Jahresbilanz von Dr. Eckhard Cordes, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft

Das Jahr 2011 neigt sich dem Ende zu. Trotz der europäischen Staatsschuldenkrise, die beinahe täglich die Schlagzeilen bestimmte, war es für die deutsche Wirtschaft ein sehr erfolgreiches Jahr. Dies gilt auch und gerade für den Ost-Ausschuss. Wir werden am Jahresende im Schnitt zweistellige Umsatzzuwächse im Handel mit unseren Ländern vermelden können. Mit einer Reihe von Ländern – beispielsweise Russland – werden sogar neue Handelsrekorde aufgestellt. Der bevorstehende Beitritt Russlands zur WTO und die Einweihung des ersten Strangs der Nord-Stream-Pipeline – dies sind herausragende Ergebnisse des Jahres 2011.

20 Jahre Transformation in Russland 

Im August 1990 veröffentlichte eine Gruppe von Reformern um Grigori Jawlinski ein 500-Tage-Programm zur Liberalisierung der sowjetischen Wirtschaft. Während Michail Gorbatschow mit der Umsetzung zögerte, wurde der 500-Tage-Plan ein Jahr später zur Blaupause der Reformen von Boris Jelzin. 20 Jahre sind seither vergangen, die sowohl von Phasen schneller Reformen als auch von Phasen der Stagnation gekennzeichnet waren. Russland hat mit der Modernisierung seiner Wirtschaft begonnen; es muss die Reformen konsequent fortsetzen und dabei die politische Modernisierung nicht vernachlässigen.

Wie EU und Russland Europa gemeinsam gestalten können /
von Eckhard Cordes

Am 8. November nimmt der erste von zwei Strängen der Nord-Stream-Pipeline den Betrieb auf. Die EU und Russland wachsen damit noch enger zusammen. Hinzu kommt, dass Deutschland und Russland 2011 erstmals Waren im Wert von über 70 Milliarden Euro austauschen werden. Sowohl beim Handel als auch bei Investitionen ist die deutsche Wirtschaft in Russland hervorragend aufgestellt. Doch das bestehende Potenzial wird bei weitem nicht ausgeschöpft:

Ost-Ausschuss-Vorsitzender trifft ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowitsch

Am 8. Juni traf der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes in Kiew mit dem ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowitsch zu einem Meinungsaustausch zusammen. Janukowitsch informierte über die Wirtschaftsreformen der Regierung und weitere Maßnahmen zur Entwicklung der ukrainischen Wirtschaft.

Eckhard Cordes trifft Vize-Premier Schuwalow und Vertreter der deutschen Wirtschaft

Erfolgreicher Antrittsbesuch des neuen Ost-Ausschuss-Vorsitzenden in Russland: Vom 26. bis 28. April reiste Eckhard Cordes zusammen mit Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Rainer Lindner und weiteren Mitarbeitern nach Moskau. Unter anderem traf sich Cordes dort mit dem für die wirtschaftliche Modernisierung Russlands zuständigen Vizepremier Igor Schuwalow und besprach eine Reihe gemeinsamer Veranstaltungen. Außerdem gehörten Treffen mit Vertretern der deutschen Wirtschaft und Pressegespräche zum Besuchsprogramm. Am Abend des 27. April  hielt Cordes die Festrede bei einem gemeinsamen Empfang des Deutsch-Russischen Forums und der Deutsch-Russischen AHK.

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