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Seit dem 16. März 2020 besteht aufgrund der Corona-Pandemie ein Einreiseverbot für Ausländer nach Russland, das am 29. April auf unbestimmte Zeit verlängert wurde. Laut Premierminister Michail Mischustin solle dieses Verbot so lange gelten, bis der Kampf mit der Infektion beendet sei und sich die epidemiologische Lage gebessert habe.
Wie der Ölmarkt bekommt auch der Erdgasmarkt die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise stark zu spüren. Der Verbrauch und damit die Nachfrage sind erheblich gesunken. Zudem setzen ungewöhnlich volle Speicher in Europa (der Füllstand lag Mitte April insgesamt bei über 60 Prozent im Vergleich zu rund 48 Prozent zum Vorjahreszeitpunkt) sowie der rekordwarme Winter den Preis schon vorher unter Druck.
Am 26. Mai 2020 führte der OAOEV eine Video-Konferenz mit der Chefvolkswirtin der Alfa-Bank Natalia Orlowa durch, die eine Einschätzung zu den makroökonomischen Auswirkungen der Corona-Epidemie auf die russische Wirtschaft gab.
Am 26. Mai 2020 führte der OAOEV eine Video-Konferenz mit der Chefvolkswirtin der Alfa-Bank Natalia Orlowa durch, die eine Einschätzung zu den makroökonomischen Auswirkungen der Corona-Epidemie auf die russische Wirtschaft gab.
Am 27. Mai 2020 lud der OAOEV zum Expertengespräch Nordmazedonien ein. Gemeinsam mit Dr. Blagica Petreski, Chefökonomin und CEO von Finance Think und Marjan Nikolov, Präsident des Center for Economic Analysis in Skopje, diskutierten die etwa 30 Teilnehmer über die aktuellen Maßnahmen der Regierung Nordmazedoniens zur Unterstützung der Wirtschaft vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie.
In der siebten Sitzung des OAOEV-Arbeitskreises (AK) Mittelosteuropa am 27. Mai stand Polen im Fokus. Die rund 55 Teilnehmer tauschten sich mit den dem deutschen Botschafter in Warschau Rolf Nikel und dem geschäftsführenden Vorstandsmitglied der AHK Polen Lars Gutheil über die aktuellen Entwicklungen in Polen aus. Im Vordergrund der Sitzung stand vor allem die Frage nach dem Stand des Corona-Krisenmanagements in Polen und der Ausblick auf die weitere Entwicklung in unserem Nachbarland.
Die Juni-Ausgabe der Osteuropa Informationen widmet sich den Auswirkungen der Corona-Epidemie in Osteuropa und Zentralasien und stellt die Frage, welche langfristigen wirtschaftlichen Folgen die Krise für die Region und wichtige Branchen hat. Im Blickpunkt stehen dabei insbesondere die Gesundheitswirtschaft, der Agrarsektor, die Digitalisierung, der Energiesektor und der Arbeitsmarkt.
Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft hat in Zusammenarbeit mit der AHK Russland eine repräsentative Umfrage zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der aktuellen krisenhaften Situation auf die Unternehmen, die wirtschaftliche Entwicklung und die Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland durchgeführt.
Am 4. Juni fand unter der Leitung von Mario Mehren (CEO Wintershall DEA) eine Online-Sitzung des Arbeitskreises Russland mit rund 50 Teilnehmern statt. Neben der Corona-Krise standen insbesondere die Lage auf dem russischen Automobil-, Chemie- und Finanzmarkt, sowie mögliche US-Sanktionen gegen das Pipelineprojekt Nord Stream 2 auf der Agenda.
Mit großer Sorge beobachtet die deutsche Wirtschaft die fortgesetzten Versuche US-amerikanischer Senatoren, die Bauarbeiten an der europäisch-russischen Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 zu sanktionieren. „Die Pläne sind eine direkte Bedrohung für die Rechtssicherheit in der Europäischen Union und würden zu US-Sanktionen gegen Dutzende von deutschen und europäischen Unternehmen führen."

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