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Ute Kochlowski-Kadjaia, Geschäftsführerin des Ost-Ausschuss - Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft (OAOEV), wird zum 1. März 2020 den Verband verlassen und neue Aufgaben in Osteuropa übernehmen. „Die enge Zusammenarbeit mit deutschen Unternehmen war ein prägender Teil meines Berufslebens. Ich freue mich jetzt darauf, die Perspektive noch einmal zu wechseln und gleichzeitig mein Engagement für Osteuropa aktiv fortzusetzen“, sagte Ute Kochlowski-Kadjaia.
Auf der bautec präsentierte Polen im Februar sein Potenzial im Bereich nachhaltiges und energieeffizientes Bauen. Der Nachholbedarf im Land selbst ist riesig, aber auch der Export floriert. Dank der starken Performance hat Polen nicht nur Großbritannien als sechstwichtigsten Handelspartner der Bundesrepublik abgelöst, sondern immer mehr polnische Unternehmen sind in Deutschland aktiv.
Die EU-Kommission hat mit der Vorstellung ihres Klimagesetzes nur eine erste, kleine Etappe auf dem Weg zur Klimaneutralität der EU bis 2050 zurückgelegt. Klar ist: Das Ziel der Klimaneutralität wird nicht nur Deutschland, sondern insbesondere die mittel- und südosteuropäischen EU-Mitgliedstaaten vor enorme Herausforderungen stellen, denn dort spielt beispielsweise Kohle als Energieträger weiterhin eine besonders große Rolle.
Mario Mehren, CEO des Energieunternehmens Wintershall DEA und Sprecher des Arbeitskreises Russland im OAOEV, reiste Ende Februar zu seinem Antrittsbesuch nach Moskau. Gemeinsam mit OAOEV-Geschäftsführer Michael Harms traf er dabei unter anderem Industrieminister Denis Manturow, mit dem er sich über Investitionsbedingungen in Russland und die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der russischen Industrie austauschte.
Von der chinesischen Provinz Wuhan aus hat sich das neuartige Coronavirus seit Dezember 2019 weltweit ausgebreitet. Die globale Infektionsdynamik entwickelt sich seither sehr unterschiedlich, sodass sich auch die getroffenen Maßnahmen von Land zu Land stark unterscheiden können. Welche Maßnahmen und Einschränkungen es in den 29 Partnerländern des Ost-Ausschusses konkret gibt, können Sie den unten aufgeführten Informationsquellen entnehmen.
„Infolge der Corona-Krise führen immer mehr mittel- und osteuropäische Staaten Kontrollen und Bewegungseinschränkungen für Reisende aus Westeuropa ein. Länder wie Russland, Rumänien, Kasachstan und Moldau stellen mittlerweile deutsche Staatsbürger bei der Einreise 14 Tage unter Quarantäne oder lassen sie gar nicht ins Land. Wir versuchen als auf Osteuropa konzentrierter Wirtschaftsverband die aktuellen Entwicklungen nachzuzeichnen und bieten Unternehmen dazu auf unserer Internetseite gebündelte Informationen an."
Ende Februar trafen sich OAOEV-Mitgliedsunternehmen, die in Südosteuropa engagiert sind, mit Vertretern bilateraler Wirtschaftskammern zur Sitzung des Arbeitskreises (AK) Südosteuropa in Wien. Gastgeber war AK-Sprecher Janusz Kulik, Vorstand von REWE International, der die Teilnehmer in der Zentrale des Unternehmens begrüßte.
OAOEV-Geschäftsführer Michael Harms und Regionaldirektorin Anja Quiring besuchten im Januar Rumänien. Auf dem Programm standen Unternehmensbesuche in Brasov und ein Runder Tisch mit dem damaligen Premier Ludovic Orban in Bukarest. Rumänien ist für die deutsche Wirtschaft bereits seit Langem ein wichtiger Partner und Standort für Investitionen. Nach Schätzungen der AHK Rumänien sind rund 7.500 Unternehmern mit deutscher Kapitalbeteiligung in Rumänien aktiv und haben mehr als 250.000 Arbeitsplätze geschaffen
Am 18. März traf sich der OAOEV-Arbeitskreis Mittelosteuropa anstelle seiner regulären Sitzung in Berlin zu einer gemeinsamen zweistündigen Videokonferenz unter Leitung von Philipp Haußmann, dem Länderkreissprecher Mittelosteuropa des OAOEV. Themenschwerpunkte waren die Auswirkungen des Corona-Virus auf die Wirtschaft in Tschechien und der Slowakei sowie das Programm der gerade neu vereidigten slowakischen Regierung.
„Mit der bevorstehenden Aufnahme von Beitrittsgesprächen mit Albanien und Nordmazedonien setzt die EU ein starkes Signal in schwieriger Zeit und beweist gerade inmitten der Corona-Krise ihre Handlungsfähigkeit. Mit dieser Entscheidung kann jetzt verlorenes Vertrauen in der Region zurückgewonnen werden. Die EU-Beitrittsperspektive war und ist für viele Investoren ein entscheidender Faktor für ein Engagement in der Region.

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