Am 3. September nutzte die tadschikische Regierung ein durch den Ost-Ausschuss und der Delegation der deutschen Wirtschaft in Zentralasien organisiertes Online-Meeting, um sich den teilnehmenden 50 Wirtschaftsvertretern als Investitionsstandort zu empfehlen. Der erste Vize-Premierminister Davlatali Said sowie die Minister für Energie, Agrarwirtschaft und Industrie rückten die Stärken des Landes in den Mittelpunkt: Tadschikistan ist reich an Seltenen Erden, Gold und Silber.
Die Evakuierungsaktion aus Afghanistan hat die Region Zentralasien zuletzt ins mediale und politische Rampenlicht gerückt. Über diese geostrategische Bedeutung hinaus bietet sich die Region, namentlich Kasachstan, das wirtschaftlich stärkste Land der Region, als Partner Deutschlands bei Klimaschutz und Dekarbonisierung an. Über welches Potenzial das Land hier verfügt, wurde am 31. August beim Online-Meeting mit dem kasachischen Vize-Premier Roman Sklyar deutlich, an dem auch der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes teilnahm. Im Mittelpunkt standen dabei die Themen Energie und Wasser.
Anlässlich des Treffens der Wirtschaftsminister der Länder des Westlichen Balkans eröffnete der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes am 30. Juni gemeinsam mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier ein virtuelles Wirtschaftsforum, das das Bundeswirtschaftsministerium gemeinsam mit dem Ost-Ausschuss und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag organisierte.
Die Corona-Pandemie gehörte zu den wichtigsten Digitalisierungstreibern des vergangenen Jahres. Langjährige Transformationen wurden innerhalb von Monaten vollendet, weil die Bewegungsfreiheit der Gesellschaften weltweit eingeschränkt war. Dass der Digitalisierungsprozess auch ohne pandemische Begleitung ein notwendiger und wachstumsfördernder Schritt ist, war der Anlass für die monatliche Abstimmung der Ost-Ausschuss-Mitglieder und der kasachischen Regierung.
Am 10. Juni tauschten sich über 30 Industrievertreter und Experten, Mitglieder und Gäste im Rahmen des Online-Arbeitskreises Gesundheitswirtschaft des Ost-Ausschusses und der GHA - German Health Alliance zu den Themen internationale Kooperation und Finanzierung sowie Stärkung der Gesundheitssysteme in verschiedenen osteuropäischen Ländern aus. Die Sitzung fand unter Leitung von Arbeitskreissprecherin Martina Unseld (Siemens Healthineers) statt.
Berlin, Dortmund und Warschau: Dies waren am 9. Juni die Stationen der virtuellen Jahresveranstaltung des Ost-Ausschusses. Das traditionelle Sommer-Event fand wegen der Corona-Epidemie online statt. Neben dem Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Oliver Hermes in Dortmund wurde in Warschau der polnische Premierminister Mateusz Morawiecki live zugeschaltet. In seiner Keynote hob Ministerpräsident Morawiecki die Bedeutung Deutschlands für die polnische Wirtschaft hervor.
Am 17. Juni findet das 30. Jubiläum der Unterzeichnung des Deutsch-Polnischen Nachbarschaftsvertrags statt. Der Ost-Ausschuss nahm dieses Ereignis zum Anlass, im Vorfeld zusammen mit Siemens Polska und Mercedes-Benz Polen, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern zu würdigen und in deren Zukunft zu blicken.
Die deutsch-russische Zusammenarbeit beim Kampf gegen Krebskrankheiten stand im Mittelpunkt eines virtuellen Runden Tisches am 21. Mai, an dem Forschungseinrichtungen, Regionen und interessierte Unternehmen aus beiden Ländern teilnahmen. Martina Unseld, Sprecherin des Arbeitskreises Gesundheitswirtschaft im Ost-Ausschuss und Mitglied des Deutsch-Russischen Unternehmerrats, moderierte auf deutscher Seite das digitale Austauschformat, das in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer organisiert wurde. Von russischer Seite wurde das Austauschforum vom Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit koordiniert.
Das Portfolio des DIHK-IHK-AHK-Netzwerkes im Bereich Fachkräftesicherung in Osteuropa und darüber hinaus, die Förder- und Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen sowie Praxisbeispiele für eine erfolgreiche Projektumsetzung – all diese Themen standen auf der Agenda der Mai-Sitzung des Arbeitskreises (AK) Fachkräftesicherung im Ost-Ausschuss, welche im digitalen Format unter Leitung des Arbeitskreissprechers Enrico Rühle (Vorstand der Festo Didactic SE) stattfand.
Das Frühlingserwachen in der europäischen Hauptstadt nach dem coronabedingten Dornröschenschlaf nutzte der Ost-Ausschuss gemeinsam mit der Botschaft der Republik Kasachstan in Berlin, um eine weitere hybride Sitzung des Berliner Eurasischen Klubs abzuhalten. Bei der hochkarätig besetzten Runde in Brüssel standen dieses Mal die Agrarwirtschaft und der Tourismussektor im Mittelpunkt.
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