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Gemeinsam mit Partnern aus Belarus und Deutschland hat der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft im Juni und Oktober 2020 eine Webinar-Reihe zur Leistungsfähigkeit und Vielfältigkeit der IT-Wirtschaft in Belarus organisiert. Dort hat sich in den vergangenen Jahren mit staatlicher Unterstützung eine Startup-Szene entwickelt, die inzwischen weltweit für Aufmerksamkeit sorgt. Die Inhalte der Webinare sind online verfügbar.
Auch wenn die zahlreichen Online-Begegnungen den Gesprächsfaden in den vergangenen Monaten nicht abreißen ließen, ist der Hunger nach persönlichen Begegnungen groß. Eine kleine Delegation des Ost-Ausschusses unter der Leitung von Niko Warbanoff, Сo-Vorsitzender des Deutsch-Kasachischen Wirtschaftsrats und CEO der DB Engineering & Consulting GmbH, reiste deshalb vom 12. bis 15. Oktober 2020 in die kasachische Hauptstadt Nur-Sultan.
Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes begrüßte am 6. Oktober 2020 den ukrainischen Premierminister Denys Schmyhal erstmals zu einem virtuellen Unternehmergespräch mit über 40 Teilnehmern. Schmyhal bezeichnete Deutschland dabei als strategischen Partner der Ukraine und benannte wichtige bilaterale Kooperationsfelder wie die Energiezusammenarbeit, die Agrarwirtschaft und den IT-Bereich.
Am 30. September veranstaltete der Ost-Ausschuss eine Videokonferenz seines Arbeitskreises Russland unter Leitung des Arbeitskreissprechers Mario Mehren, Vorstandsvorsitzender der Wintershall DEA. Anlass für die kurzfristig anberaumte Sitzung, zu der sich 50 OA-Mitglieder zuschalteten, waren die zunehmenden Spannungen zwischen Deutschland und Russland vor dem Hintergrund der Vergiftung des russischen Oppositionspolitikers Alexey Nawalnys und der politischen Unruhen in Belarus.

Die COVID-19 Krise hat gezeigt, wie entscheidend ein gut funktionierender Gesundheitssektor und die internationale Zusammenarbeit in diesem Bereich sind. Diesen Themen war auch das virtuelle Treffen mit der kasachischen Regierung gewidmet, das der Ost-Ausschuss am 23. September organisierte und das unter reger Beteiligung von Vertretern aus Politik und Wirtschaft stattfand.

Die mittel- und südosteuropäischen Partnerländer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft dürften zu den größten Profiteuren des neuen EU-Haushalts gehören. Die aus EU-Mitteln ko-finanzierten Investitionen zählen in der Regel neben der starken Binnennachfrage sowie steigenden Exporten zu den Wachstumsmotoren in den Netto-Empfängerländern. Grund genug, die Chancen für die deutsche Wirtschaft durch den neuen Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2021-2027 und den Wiederaufbaufonds (Next Generation) der EU in den Mittelpunkt eines Ost-Ausschuss-Expertengesprächs zu stellen.
Zur Unterzeichnung der deutsch-ukrainischen Energiepartnerschaft kam die ukrainische Energieministerin Olha Buslavets am 26. August nach Berlin. Im Rahmen ihres Besuchs organisierte der Ost-Ausschuss ein Unternehmerfrühstück mit der Ministerin. Moderiert wurde die Sitzung von Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Michael Harms. Themenschwerpunkte waren die Reform im Gas- und Stromsektor des Landes, der Ausbau der Erneuerbaren Energien, die Zusammenarbeit im Bereich Wasserstoff und der Strukturwandel in den ukrainischen Kohlegebieten.
Die inzwischen schon traditionelle Reihe von Online-Treffen des Ost-Ausschusses mit dem wurde im August fortgesetzt. Das Interesse der Unternehmen ist dabei ungebrochen. An der Sitzung am 26. August, die sich dem Thema Rohstoffkooperation widmete, nahmen rund 90 Unternehmensvertreter teil.
Die EU hat den klimaneutralen Umbau der europäischen Volkswirtschaften zu einem der zentralen Pfeiler für den „Wiederaufbau“ Europas nach der Corona-Krise gemacht. Der Green Deal ist dabei ein wichtiger Impulsgeber in den mittel- und südosteuropäischen EU-Mitgliedstaaten mit ihren großen Kohleindustrien. Deutsche Investoren können aber auch in den östlichen EU-Nachbarländern Vorreiter beim klimaneutralen Umbau der Volkswirtschaften sein. Um diese Themen aufzugreifen und zu bündeln, hat der Ost-Ausschuss einen neuen Arbeitskreis Energie und Nachhaltigkeit gegründet, der sich am 25. August zu seiner konstituierenden Sitzung traf.
Am 10. Juli veranstaltete der Ost-Ausschuss eine Videokonferenz zu den Veränderungen und Herausforderungen in der Logistik und den Lieferketten in Osteuropa. An dem Format nahmen über 60 Vertreter verschiedener Unternehmen der Branche teil, die in der Region aktiv sind. Im Fokus stand dabei die gegenwärtige Pandemie-Situation und die sich daraus ergebenen neuen Optionen für Logistik und Lieferketten.

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