Im Rahmen des Deutsch-Georgischen Wirtschaftsdialogs fand am 4. Mai 2021 unter Beteiligung der Regierungen beider Länder und des Ost-Ausschusses ein Agrarpanel statt. Ost-Ausschuss-Regionaldirektor Stefan Kägebein moderierte und Per Brodersen, Geschäftsführer der German Agribusiness Alliance (GAA) nahm an der Diskussion teil. In Georgien boomt die Landwirtschaft und soll eine starke Säule der regionalen Wirtschaft werden.
Seit Ende Januar 2021 ist Sadyr Schaparow Staatspräsident der Republik Kirgisistan. Sein Ziel ist es, das zentralasiatische Land, das zuletzt etwas vom Radar internationaler Investoren verschwunden war, zurück auf die Landkarte zu bringen. Dazu wird aktuell eine ehrgeizige Reformagenda vorbereitet, wie Schaparow am 29. April in einem Wirtschaftsgespräch mit Mitgliedsunternehmen des Ost-Ausschusses ankündigte. In seiner Begrüßung wies der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes insbesondere auf die strategische Lage Kirgisistans „im Herzen Zentralasiens“ hin.
Vertreter des kasachischen und des deutschen Finanzsektors haben bei einem virtuellen Treffen am 28. April Finanzierungsinstrumente vorgestellt, die die deutschen Exporte und Investitionen in Kasachstan unterstützen sollen. Der Botschafter Kasachstans Karipov stellte deutschen Firmen vielfältige Möglichkeiten zur Finanzierung von Investitionsprojekten in Aussicht. Sie sollen ihnen weiteres Wachstum auf dem kasachischen Markt sichern.
Der aktuelle Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation ILO zur Baumwollernte 2020 bescheinigt Usbekistan, Kinderarbeit während der Ernte komplett und Zwangsarbeit weitestgehend eliminiert zu haben. 96 Prozent der Pflücker arbeiteten inzwischen freiwillig auf den Feldern. Vor diesem Hintergrund luden das Auswärtige Amt, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie der Ost-Ausschuss am 26. April zu einer gemeinsamen Expertenrunde ein, um die von Usbekistan erreichten Fortschritte zu bewerten.
Im Rahmen des zweiten gemeinsamen Webinars des Ost-Ausschusses, der GHA – German Health Alliance und Rödl & Partner am 26. April tauschten sich über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die aktuellen Rahmenbedingungen bei der Zertifizierung und Vertrieb von Impfstoffen, Medizin- und Labortechnik in Russland und Zentralasien aus. Als treibende Kraft für Marktreformen wurde die Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) ausgemacht.
Die tagelange Blockade des Suezkanals und die fortgesetzten Grenzschließungen im Zuge der Corona-Maßnahmen haben die Fragilität internationaler Lieferketten und die Abhängigkeit der Weltwirtschaft von einzelnen Ländern und Lieferanten aufgezeigt. Ein multimodaler Ansatz und neue Wege beim Transport werden für Unternehmen zu einer Schlüsselfrage. Dementsprechend groß war das Interesse am traditionellen Austausch des Ost-Ausschusses mit dem stellvertretenden Premierminister Kasachstans Roman Sklyar am 31. März, bei dem neue Kooperationsmöglichkeiten im Logistik- und Transportbereich im Mittelpunkt standen.
Am 26. März tagte zum zweiten Mal in diesem Jahr der Ost-Ausschuss-Länderarbeitskreis Südosteuropa. Mehr als 40 Teilnehmer folgten der Einladung zu dieser erneut pandemiebedingt online organisierten Sitzung. Zum letzten Mal eröffnete Janusz Kulik (REWE International AG) die Runde. Dann übergab er sein Amt an Thomas Narbeshuber, (BASF Hungária Kft.). Mit einem kurzen Rückblick auf die Zeit und Dank für die Zusammenarbeit mit den Unternehmen im Ost-Ausschuss verabschiedetet sich Kulik aus dem Amt und gratulierte seinem Nachfolger Thomas Narbeshuber zur Amtsübernahme und wünschte ihm alles Gute in dieser neuen Funktion.
Bundeskanzlerin Angela Merkel und der ukrainische Premierminister Denys Schmyhal haben am 19. März das 4. Deutsch-Ukrainische Wirtschaftsforum eröffnet, das coronabedingt überwiegend digital stattfand. Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes nahm gemeinsam mit zwei ukrainischen Vize-Premierministern an einer Diskussionsrunde über Digitalisierung teil. In der Mittagspause empfing Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Michael Harms zusammen mit Vertretern von BDI und DIHK den ukrainischen Premier zu einem Gespräch im kleinem Kreis.
Am 9. März fand unter der Leitung von Mario Mehren, Vorstandsvorsitzender von Wintershall Dea, die erste Online-Sitzung des Arbeitskreises Russland des Ost-Ausschusses 2021 statt, an der rund 75 Vertreter von Mitgliedsunternehmen teilnahmen. Ein Schwerpunkt der Veranstaltung war die deutsch-russische Initiative zur Harmonisierung der Technischen Reglements, die beim Ost-Ausschuss-angesiedelt ist.
Fast ein Jahr ist es her, dass sich deutsche Unternehmen zuletzt mit dem usbekischen Vize-Premierminister und Minister für Außenhandel und Investitionen Sardor Umurzakov getroffen hatten. Am 9. März war es wieder soweit. Dazwischen ist viel passiert: Die Corona-Krise hat Usbekistan, aber auch den deutsch-usbekischen Handel stark getroffen. So ging der bilaterale Handelsumsatz 2020 um 30 Prozent zurück, was vor allem auf den Einbruch bei den deutschen Exporten nach Usbekistan zurückzuführen ist, die den Handel dominieren.
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