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Im Rahmen des zweiten gemeinsamen Webinars des Ost-Ausschusses, der GHA – German Health Alliance und Rödl & Partner am 26. April tauschten sich über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die aktuellen Rahmenbedingungen bei der Zertifizierung und Vertrieb von Impfstoffen, Medizin- und Labortechnik in Russland und Zentralasien aus. Als treibende Kraft für Marktreformen wurde die Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) ausgemacht.
Seit Ende Januar 2021 ist Sadyr Schaparow Staatspräsident der Republik Kirgisistan. Sein Ziel ist es, das zentralasiatische Land, das zuletzt etwas vom Radar internationaler Investoren verschwunden war, zurück auf die Landkarte zu bringen. Dazu wird aktuell eine ehrgeizige Reformagenda vorbereitet, wie Schaparow am 29. April in einem Wirtschaftsgespräch mit Mitgliedsunternehmen des Ost-Ausschusses ankündigte. In seiner Begrüßung wies der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes insbesondere auf die strategische Lage Kirgisistans „im Herzen Zentralasiens“ hin.
Vertreter des kasachischen und des deutschen Finanzsektors haben bei einem virtuellen Treffen am 28. April Finanzierungsinstrumente vorgestellt, die die deutschen Exporte und Investitionen in Kasachstan unterstützen sollen. Der Botschafter Kasachstans Karipov stellte deutschen Firmen vielfältige Möglichkeiten zur Finanzierung von Investitionsprojekten in Aussicht. Sie sollen ihnen weiteres Wachstum auf dem kasachischen Markt sichern.
Im Rahmen des Deutsch-Georgischen Wirtschaftsdialogs fand am 4. Mai 2021 unter Beteiligung der Regierungen beider Länder und des Ost-Ausschusses ein Agrarpanel statt. Ost-Ausschuss-Regionaldirektor Stefan Kägebein moderierte und Per Brodersen, Geschäftsführer der German Agribusiness Alliance (GAA) nahm an der Diskussion teil. In Georgien boomt die Landwirtschaft und soll eine starke Säule der regionalen Wirtschaft werden. 
„Ein nationaler Überbietungswettbewerb bei Klimazielen ohne seriöse Umsetzungspläne bringt weder uns noch den Klimaschutz weiter. Nur gemeinsam mit gleichgesinnten Partnern werden wir die globalen Klimaschutzziele ohne massive Wettbewerbsnachteile für die deutsche Industrie erreichen. Deutschlands Klimaschutzstrategie muss daher endlich gesamteuropäisch gedacht werden. Wir müssen insbesondere die Länder im östlichen Europa viel aktiver bei der Dekarbonisierung ihrer Volkswirtschaften und dem Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft unterstützen."
Das Frühlingserwachen in der europäischen Hauptstadt nach dem coronabedingten Dornröschenschlaf nutzte der Ost-Ausschuss gemeinsam mit der Botschaft der Republik Kasachstan in Berlin, um eine weitere hybride Sitzung des Berliner Eurasischen Klubs abzuhalten. Bei der hochkarätig besetzten Runde in Brüssel standen dieses Mal die Agrarwirtschaft und der Tourismussektor im Mittelpunkt.
"Das östliche Europa ist als Konjunkturlokomotive für die deutsche Wirtschaft zurück in der Spur: Im ersten Vierteljahr 2021 wuchs der deutsche Handel mit den 29 Partnerländern des Ost-Ausschusses mit 6,7 Prozent fast dreimal schneller als der gesamte deutsche Außenhandel. Die enge Verflechtung der deutschen Wirtschaft mit der Region, die für fast ein Fünftel des deutschen Außenhandels steht, zahlt sich einmal mehr aus."
Nach dem Willen der Bundesbürger soll das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 durch die Ostsee auch gegen amerikanischen Sanktionsdruck zu Ende gebaut werden. Dieses Ergebnis ermittelte eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. Demnach sprechen sich 75 Prozent der Befragten für die Fertigstellung der Erdgas-Pipeline aus, nur 17 Prozent sind dagegen.
"Mit großer Sorge betrachtet die deutsche Wirtschaft die aktuelle Entwicklung in Belarus. Die Kaperung eines zivilen Flugzeugs über Belarus und die Verhaftung von Passagieren ist nicht nur politisch scharf zu verurteilen, sondern auch eine weitere Belastung für Belarus als potenziellen Investitionsstandort und damit für die belarussische Wirtschaft insgesamt. Für gedeihliche wirtschaftlichen Beziehungen und das Engagement ausländischer Unternehmen ist die Achtung internationaler Rechtsnormen von größter Bedeutung."
Das Portfolio des DIHK-IHK-AHK-Netzwerkes im Bereich Fachkräftesicherung in Osteuropa und darüber hinaus, die Förder- und Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen sowie Praxisbeispiele für eine erfolgreiche Projektumsetzung – all diese Themen standen auf der Agenda der Mai-Sitzung des Arbeitskreises (AK) Fachkräftesicherung im Ost-Ausschuss, welche im digitalen Format unter Leitung des Arbeitskreissprechers Enrico Rühle (Vorstand der Festo Didactic SE) stattfand.

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