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„Wir begrüßen es, dass die EU ihre Klimaschutzziele konkretisiert. Es kommt aber jetzt darauf an, ambitionierte Klimaschutzmaßnahmen mit dem Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu verbinden. Dann kann das Fit-for-55-Programm wichtige Impulse für den klimafreundlichen Umbau der Volkswirtschaften gerade auch in den EU-Mitgliedsländern in Mittel- und Südosteuropa geben, zum Beispiel bei der verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien, dem Einsatz von Wasserstoff oder dem Kohleausstieg. Dabei müssen aber die Auswirkungen auf Handelspartner außerhalb der EU beachtet werden", sagt der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes.
Trotz der Hindernisse der Corona-Krise konnte der Ost-Ausschuss Ende Juni 2021 im Rahmen des Zoran Djindjic Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft für den Westlichen Balkan 50 Stipendiaten in Deutschland begrüßen. Diese begannen Anfang Juli ihre Praktika in deutschen Unternehmen.
Deutschland und die USA haben sich auf eine gemeinsame Erklärung geeinigt, um den Konflikt um die Ostseepipeline Nord Stream 2 zu lösen. Diese sieht unter anderem die Unterstützung der Ukraine bei der Transformation ihres Energiesektors, die Stärkung der europäischen Energiesicherheit und das Bekenntnis zur Zusammenarbeit in der Klimapolitik vor. Dazu sagt der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes:
Harte innenpolitische Auseinandersetzungen, anhaltend niedriger Wechselkurs des Rubels und Markteingriffe durch die Regierung waren kennzeichnend für Russlands jüngste wirtschaftliche Entwicklung. Der nähere Blick auf den Agrarsektor gibt ein gemischtes Bild ab. Der nähere Blick auf den Agrarsektor gibt ein gemischtes Bild ab: 2020 bewegten sich die Getreideerträge erneut auf einem Rekordniveau von 133 Millionen Tonnen (2019: 121,3 Millionen Tonnen).
Im Rahmen des Russisch-Deutschen Jahres „Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung“ findet ein Wettbewerb statt, um neue erfolgreiche Projekte zu identifizieren, die Meilensteine in der Zusammenarbeit beider Länder in solchen Bereichen wie Innovation, Digitalisierung, Energie, Umwelt, Landwirtschaft, Verkehr, Tourismus, Bildung und Wissenschaft darstellen und von beiden Seiten als wichtige Errungenschaften im Bereich „Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung“ anerkannt werden. 
Vor genau einem Jahr, im August 2020, hatten sich Deutschland und die Ukraine auf eine engere Kooperation im Energiebereich verständigt. Zu den Prioritäten der Zusammenarbeit zählen der Ausbau erneuerbarer Energien, die Kooperation bei Wasserstoff und Energieeffizienz sowie die Unterstützung der Ukraine beim Strukturwandel in den Kohleregionen. Durch die Nord-Stream-2-Vereinbarung der Bundesregierung mit den USA im Juli 2021, mit der sich Deutschland zu erheblichen Investitionen in die ukrainische Energiesicherheit und den Aufbau einer Wasserstoff-Industrie bereit erklärt, gewinnt dieses Thema zusätzlich an Schwungkraft.
Bundeskanzlerin Angela Merkel reist heute und am Sonntag nach Moskau und nach Kiew. Dabei geht es unter anderem um die Umsetzung der mit den USA kürzlich vereinbarten Verständigung über Nord Stream 2 und die Unterstützung der Ukraine bei der Energietransformation. "Wir begrüßen es sehr, dass die Bundeskanzlerin am Ende ihrer Amtszeit den Konflikt mit den USA zu Nord Stream 2 entschärft hat und die Umsetzung der entsprechenden Vereinbarungen mit ihren Besuchen in Moskau und Kiew zur Chefsache macht", sagt der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes.
„Osteuropa meldet sich als Wirtschaftspartner Deutschlands eindrucksvoll zurück“, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes heute auf der virtuellen Jahres-Pressekonferenz des Verbands: „Der deutsche Produktionsverbund mit Mittel- und Osteuropa leistet dabei einen maßgeblichen Beitrag zur globalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie.“
Die Evakuierungsaktion aus Afghanistan hat die Region Zentralasien zuletzt ins mediale und politische Rampenlicht gerückt. Über diese geostrategische Bedeutung hinaus bietet sich die Region, namentlich Kasachstan, das wirtschaftlich stärkste Land der Region, als Partner Deutschlands bei Klimaschutz und Dekarbonisierung an. Über welches Potenzial das Land hier verfügt, wurde am 31. August beim Online-Meeting mit dem kasachischen Vize-Premier Roman Sklyar deutlich, an dem auch der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes teilnahm. Im Mittelpunkt standen dabei die Themen Energie und Wasser.
Am 3. September nutzte die tadschikische Regierung ein durch den Ost-Ausschuss und der Delegation der deutschen Wirtschaft in Zentralasien organisiertes Online-Meeting, um sich den teilnehmenden 50 Wirtschaftsvertretern als Investitionsstandort zu empfehlen. Der erste Vize-Premierminister Davlatali Said sowie die Minister für Energie, Agrarwirtschaft und Industrie rückten die Stärken des Landes in den Mittelpunkt: Tadschikistan ist reich an Seltenen Erden, Gold und Silber.

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