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Zentralasien lässt die negativen Auswirkungen der Corona-Krise zunehmend hinter sich: Im zweiten Pandemiejahr hat sich die Geschäftslage der deutschen Unternehmen in Kasachstan und Usbekistan deutlich stabilisiert. Dies ist ein Ergebnis einer aktuellen Umfrage unter deutschen Unternehmen in Kasachstan und Usbekistan, die von der Delegation der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien und dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft durchgeführt wurde. Damit bestätigt sich auch in dieser Umfrage der positive Trend, der bereits im AHK World Business Outlook 2020 beobachtet werden konnte.
Die deutsch-russische Zusammenarbeit beim Kampf gegen Krebskrankheiten stand im Mittelpunkt eines virtuellen Runden Tisches am 21. Mai, an dem Forschungseinrichtungen, Regionen und interessierte Unternehmen aus beiden Ländern teilnahmen. Martina Unseld, Sprecherin des Arbeitskreises Gesundheitswirtschaft im Ost-Ausschuss und Mitglied des Deutsch-Russischen Unternehmerrats, moderierte auf deutscher Seite das digitale Austauschformat, das in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer organisiert wurde. Von russischer Seite wurde das Austauschforum vom Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit koordiniert.
Am 23. Juni veröffentlichte die EU neue Wirtschaftssanktionen gegen Belarus. Sie beinhalten unter anderem das Verbot Ausrüstungen, Technologien oder Software sowie Dual-Use-Güter für militärische Zwecke zu liefern, schränken den Handel mit Erdölprodukten, Kaliumchlorid und Tabakprodukten ein und erschweren den Zugang zu den EU-Kapitalmärkten und Versicherungen. Die Mitgliedsstaaten sollen zudem das Engagement multilateraler Entwicklungsbanken in Belarus begrenzen.
Der Energiesektor, insbesondere die Erneuerbaren Energien, gehören zu den Wachstumsbranchen in Usbekistan und Kasachstan. Dies bestätigte die jüngste Umfrage des Ost-Ausschusses und der Delegation der Deutschen Wirtschaft zum Geschäftsklima in beiden zentralasiatischen Ländern. Kasachstan liegt her leicht besser im Rennen, weil das Land seinen Sektor frühzeitig reformierte und entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen hat. Allerdings holt Usbekistan schnell auf.
Aus Anlass des 80. Jahrestags des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni hat Russlands Präsident Wladimir Putin in der „Zeit“ einen Gastbeitrag mit dem Titel „Offen sein, trotz der Vergangenheit“ veröffentlicht. Der Vorsitzende des Ost-Ausschusses Oliver Hermes bewertet den Beitrag als Bekenntnis zu einer Zusammenarbeit Russlands mit der EU: „Mit seinem Gastbeitrag betont Präsident Putin dass er den Weg der Verständigung gehen will und, wie er schreibt, „die Wiederherstellung einer umfassenden Partnerschaft zu Europa“ anstrebt."
Anlässlich des Treffens der Wirtschaftsminister der Länder des Westlichen Balkans eröffnete der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes heute gemeinsam mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier ein virtuelles Wirtschaftsforum, das im Rahmen des Berlin-Prozesses stattfindet. An dem Forum nehmen neben den Wirtschaftsministern der Region zahlreiche Unternehmensvertreter teil. Zur Eröffnung sagte Oliver Hermes: "Regionale Kooperation und Integration sowie die EU-Beitrittsperspektive sind aus unserer Sicht ein Schlüssel für die wirtschaftliche Prosperität der Länder des Westlichen Balkans."
Die Corona-Pandemie gehörte zu den wichtigsten Digitalisierungstreibern des vergangenen Jahres. Langjährige Transformationen wurden innerhalb von Monaten vollendet, weil die Bewegungsfreiheit der Gesellschaften weltweit eingeschränkt war. Dass der Digitalisierungsprozess auch ohne pandemische Begleitung ein notwendiger und wachstumsfördernder Schritt ist, war der Anlass für die monatliche Abstimmung der Ost-Ausschuss-Mitglieder und der kasachischen Regierung.
Am 10. Juni tauschten sich über 30 Industrievertreter und Experten, Mitglieder und Gäste im Rahmen des Online-Arbeitskreises Gesundheitswirtschaft des Ost-Ausschusses und der GHA - German Health Alliance zu den Themen internationale Kooperation und Finanzierung sowie Stärkung der Gesundheitssysteme in verschiedenen osteuropäischen Ländern aus. Die Sitzung fand unter Leitung von Arbeitskreissprecherin Martina Unseld (Siemens Healthineers) statt.
Anlässlich des Treffens der Wirtschaftsminister der Länder des Westlichen Balkans eröffnete der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes am 30. Juni gemeinsam mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier ein virtuelles Wirtschaftsforum, das das Bundeswirtschaftsministerium gemeinsam mit dem Ost-Ausschuss und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag organisierte.
„Der deutsche Außenhandel mit Osteuropa kommt weiter in Schwung und erreicht wieder das Niveau von vor der Corona-Krise. Im Mai 2021 stiegen die deutschen Ausfuhren in wichtige Absatzmärkte wie Polen, Tschechien, Ungarn, Rumänien und Russland gegenüber Mai 2020 um teils deutlich über 50 Prozent", sagt der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes zu den aktuellen Zahlen.

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